Während seiner Anhörung vor dem Europäischen Parlament am 29. September in Brüssel sagte Günther Oettinger laut epdmedien (40/2014), dass er den Lamy-Bericht „uneingeschränkt“ unterstütze. In diesem Bericht wird ausgeführt, dass Rundfunkanstalten das 700-Megahertz-Band noch bis etwa 2020 für terrestrische Angebote nutzen dürfen. Weiterlesen Günther Oettinger stärkt TV-Sendern bei DVB-T den Rücken
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Dokumentiert: Folgen fehlender Sachkenntnis – 24-Stunden-Verweildauer für Sportereignisse bei ARD und ZDF
„Die Übertragungen bestimmter sportlicher Großereignisse zum Beispiel dürfen nur 24 Stunden im Netz stehen. Das galt auch für das WM-Finale zwischen Deutschland und Argentinien. Selbst der mächtige Weltfußballverband aber hätte gar nichts dagegen gehabt, wenn die Partie noch Tage später zu sehen gewesen wäre, denn der Vertrag zwischen der FIFA sowie ARD und ZDF beinhaltete auch die Online-Rechte. Der Gesetzgeber war bei der Formulierung des Passus’ davon ausgegangen, dass solche Rechte grundsätzlich zusätzliche Kosten verursachen.“
Tilmann Gangloff in epdmedien, 41/2014
Dokumentiert: Christiane Schulzki-Haddouti über Faktoren für Qualitätsjournalismus
„Die Mediendisput-Analyse, die ich gemeinsam mit Miriam Bunjes und Geribert Jakob im Herbst 2009 erstellt habe, basiert auf Literaturrecherche sowie auf Interviews mit Theoretikern wie Praktikern. Im Ergebnis macht sie zehn mehrfach miteinander verknüpfte Faktoren sichtbar, die sich essenziell auf die Güte…
In der Kritik: Was Sachsens neue Koalition für Medienmacher bedeutet
Entwicklungsperspektive für ARD und ZDF in die „digitale Welt“, Förderung der Produzenten und nichtkommerziellen Sender, Profilierung im Bereich des Kinder- und Animationsfilms, Sicherung des audiovisuellen Erbes sowie faire Aufteilung der Rechte zwischen Sendern und Produzenten, das sind die Schwerpunkte im Medienbereich. …
Zitat: Grenzen des trimedialen Journalisten
„Büchners Plan, die Ressortleitungen mit gleichberechtigten Print- und Online-Chefs zu besetzen, respektiert die Erfahrung, dass Beideskönner oft beides schlechter können. In den letzten dreißig Jahren gab es ein Dutzend Wellen von „Bi“- und später „Trimedialität“ auch in Rundfunkhäusern. Man sollte Radio-O-Töne machen, das Gleiche fürs Fernsehen drehen und dann noch fürs Netz aufbereiten. Es endete jedes Mal mit Experten für je ein Medium. Nun steht Print in so einem Wandel, und gerade wenn es um Qualität geht, gewinnt die Leidenschaft des Fachmenschen vor dem Halbwissen der Generalisten.“
Friedrich Küppersbusch , taz, 24.08.2014
