Neueste Beiträge

Zitat: „Nichtgucker haben noch weniger Macht als Nichtwähler.“

„Nichtgucker haben noch weniger Macht als Nichtwähler. Nichtwähler werden wenigstens in der Statistik erwähnt. Nichtgucker können auch in den Wald gehen und Pilze sammeln oder auf dem Balkon einen fahren lassen. Sie werden nicht wahrgenommen. Sie sind quasi nicht da. Aber sie zahlen trotzdem den Rundfunkbeitrag, ob sie wollen oder nicht.“

 

Oliver Kalkofe, Tagesspiegel, 13.04.2014

 

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Warum ARD und ZDF Werbung brauchen

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben ARD und ZDF gegenüber der KEF sich zur „Bedeutung von Werbung und Sponsoring für ihre publizistischen Aufgaben“ geäußert.

 

„Werbung ist selbstverständlicher Teil eines modernen Vollprogramms: Werbung als essentieller und akzeptierter Faktor der Marktwirtschaft ist auch selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens. Werbung sorgt für Markttransparenz und dient der Information der Zuschauer über das Wirtschaftsleben, über Produkte, Preise und Märkte. Deshalb gehört sie zu einem Vollprogramm, das die Lebenswirklichkeit der Menschen in der heutigen Gesellschaft widerspiegeln will. Bei jüngeren Zuschauern gilt Werbung häufig als Indiz für die Kreativität und Modernität eines Programms. Das Erfordernis, einen Teil der Einnahmen am Markt verdienen zu müssen, beugt darüber hinaus auch der Gefahr vor, dass sich das öffentlich-rechtliche Programm von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen abkoppelt und lebensfremd oder elitär wird. … Weiterlesen Warum ARD und ZDF Werbung brauchen

Link-Tipp: Regulierung von Sportrechten im Fernsehen

Eine vergleichende Untersuchung in acht Ländern veröffentlicht Media Perspektiven (02/2014).

 

Zusammenfassend geht es in dem Beitrag um „einen gleichgewichtigen Ansatz, der darauf abzielt, die kommerziellen Prioritäten von Rundfunkunternehmen und Sportverbänden mit den weitergehenden soziokulturellen Bedürfnissen der Öffentlichkeit im Sinne eines freien Zugangs zur Sportberichterstattung in Balance zu bringen. Basierend auf einer vergleichenden Untersuchung in acht unterschiedlichen Rundfunkmärkten (Australien, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Indien, Südafrika, Spanien und den USA), die ausgewählt wurden, um eine möglichst globale Perspektive der Untersuchung sicherzustellen, wird im Folgenden dargelegt, dass in vielen Fällen die Balance zwischen wirtschaftlichen und kulturellen Interessen der Sportberichterstattung zu weit in Richtung der kommerziellen Interessen dominanter Pay-TV-Unternehmen und Sportverbände verschoben ist, die beide vor allem an einer Maximierung ihrer Einnahmen aus Übertragungsrechten interessiert sind. Weiterlesen Link-Tipp: Regulierung von Sportrechten im Fernsehen

Veränderungen bei der Deutschen Welle im Spiegel der Presse

Der Auslandsrundfunk braucht schnell einen neuen Intendanten – doch der Posten ist heiß umkämpft. Mehrere Kandidaten haben sich in Stellung gebracht, obwohl die Anforderungen groß sind. Berliner Zeitung, 07.02.2013   Der Sat.1-Mann Peter Limbourg soll neuer Intendant der Deutschen Welle werden. Eine…

Dokumentiert: Umfrage zur Nutzung des Second Screen

Die parallele Nutzung zweier oder mehrerer Bildschirme nimmt zu. „Besonders häufig kam die gleichzeitige Nutzung von Fernsehen und Internet vor – 34 Prozent der Befragten gaben an, dies „häufig“ zu tun, 18 Prozent „manchmal“, 16 Prozent „selten“. Vor allem die junge Zielgruppe zwischen…