2004: Gruner+Jahr benennt Egon-Erwin-Kisch-Preis in Henri-Nannen-Preis um

Bei Gruner+Jahr kamen sie ja erst 2004 auf die Idee, den Preis nach Henri Nannen zu benennen. Bis dahin hieß er Egon-Erwin-Kisch-Preis. Die ersten Nannen-Preisträger wurden dann 2005 gekürt. Die Umbenennung sei „sehr gewagt“ gewesen angesichts dessen, dass man wusste, dass Nannen „eine enge Attachierung an das NS-Regime hatte“, sagt Hachmeister. Ihm sei „unklar“, warum man das „ohne Not“ getan habe. Unter Anspielung auf einen Begriff aus dem Tennis, spricht er von einem „unforced error“. Zur Zeit der damaligen Umbenennung regierte beim „Stern“ eine Doppelspitze aus Thomas Osterkorn und Andreas Petzold.

René Martens, MDR Altpapier, 24.6.2022 (online)

„KlimaRadar“: ZDFheute startet Datenangebot zur Klimakrise

Mit Blick auf die COP26, der UN-Klimakonferenz in Glasgow, startet ZDFheute einen Schwerpunkt mit automatisierten Zahlen und Grafiken zum Klimawandel. Das „KlimaRadar“ ist ab Sonntag, 31. Oktober 2021, in der ZDFheute-App und auf ZDFheute.de zu finden. Das neue Klima-Dashboard von ZDFheute, dem…

Hase und Igel 2.0: Der Staat und Facebook

München, 03.12.2018 Bundesjustizministerin Katarina Barley in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Thema: soziale Medien. Zentrale Probleme: Datenschutz, die Intransparenz von Internet-Konzernen und die Frage, wie und wo das Recht greift. Was darf Facebook? Eine gute Frage, die an einem kalten Mittwochabend 200…

Konferenz „Einbruch der Dunkelheit – Theorie und Praxis der Selbstermächtigung in Zeiten Digitaler Kontrolle“

Das Aufrüsten mit Programmen zur Verschlüsselung und Anonymisierung, der Fokus auf den Entwurf neuer Datenschutzgesetze und den Ansatz, die Abhängigkeit von US-amerikanischen Internetfirmen und Netzwerken zu reduzieren, hält Evgeny Morozov nicht für die entscheidenden Lösungen.

Bei der De-Amerikanisierung der Kommunikation werde das Label der Massenüberwachung im schlimmsten Fall beim Aufbau einer von den USA weniger abhängigen Internetinfrastruktur ersetzt, wie sie in Deutschland die Telekom ins Gespräch brachte: Totalüberwachung „Made in Europe“ statt „Made in USA“. Weiterlesen Konferenz „Einbruch der Dunkelheit – Theorie und Praxis der Selbstermächtigung in Zeiten Digitaler Kontrolle“

MDM-Branchentreff und 15. Thüringer Mediensymposium

 

„MEDIEN-STANDORT-BESTIMMUNG“ so lautete das Thema des diesjährigen 15. Thüringer Mediensymposiums, das am 8. November im KinderMedienZentrum Erfurt stattfand. Organisiert wurde es von Nils Jonas Greiner, dem Referatsleiter für „Medienrecht, Medienpolitik, Medienstandort“ der Thüringer Staatskanzlei. Ihm war es nicht nur gelungen dafür zu sorgen, dass der MDR mit seiner Intendantin, sondern auch noch mit drei Direktoren (Fernsehen, Hörfunk, Landesfunkhaus) sowie dem Chef des Kinderkanals vertreten war. Er hatte es auch geschafft, wohl mit Unterstützung der Medienministerin sowie Staatskanzleichefin Marion Walsmann, dass die Mitteldeutsche Medienförderung am Vormittag noch einen Branchentreff zum Thema „Weimarer Dreieck im Film“ veranstaltete. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich angemeldet, gekommen sind wohl nicht viel mehr als 100. Im Saal des KinderMedienzentrums saßen öfter weniger als 50.

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