Zitiert: Verdrängungshypothese unterstellt ein Nullsummen-Verhältnis

Die Verdrängungshypothese unterstellt ein Nullsummen-Verhältnis, bei dem öffentlich-rechtliche Medien zulasten privater Anbieter profitieren. Die akademische Forschung legt aber eine andere Hypothese nahe, nämlich dass öffentliche Dienste als eine Form von Marktaufbereitung dienen können – also nicht einfach eine Nachfrage befriedigen, sondern die…

Zitiert: Teletext boomt

Fast jede zweite Person zwischen 18 und 79 Jahren greift noch heute auf den Teletext zu, sagt eine Innofact-Umfrage für Verifox. Bei der regelmäßigen Nutzung liegen die Unter-30-Jährigen mit 23 % sogar ganz vorne, 7 % mehr als der Durchschnitt. Damit dürften Verlage bald auch den Teletext als unlauteres Textangebot ins Visier nehmen, mit dem ARD und ZDF ihnen schaden.

Turi2, 15.10.2024 (online)

Zitiert: Jeder Zehnte würde vielleicht von ARD und ZDF zu digitalem Bezahlangebot wechseln

21,7 % der befragten Online-Nachrichten-Nutzer:innen geben aktuell regelmäßig Geld für Nachrichtenangebote im Internet aus. Am häufigsten (12,8 %) geschieht dies in Form eines Digital-Abos einer Zeitung oder eines Nachrichtenmagazins. Nur rund 10 % derjenigen, die aktuell keine kostenpflichtigen Angebote nutzen, wären grundsätzlich…

Zitiert: Was bedeutet eigentlich im Jahre 2024 „presseähnlich“?

Als ich mich 1982 gegen die „Tagesschau“ entschied, war völlig klar, was „Presse“ ist. Heute aber betreibt alle Welt Websites, auf denen man Texte, Bilder und Zappelzeug jeder Art findet. Die Presse, die ursprünglich gedruckte Zeitung, verliert allmählich ihren einzigartigen Charakter, der…

Zitiert: „Presseähnlichkeit“ – über Hochwasser erst nach Fernsehbericht online berichten?

In einer engen Auslegung könne BR24 beispielsweise erst dann über ein Hochwasser berichten, wenn die Fernsehsendung dazu gelaufen sei. „Ich weiß nicht, ob das wirklich im Interesse der Menschen in Bayern ist“, so Wildermuth. Auch Liveblogs, Apps und Social-Media-Aktivitäten seien im Kern gefährdet. Sie betonte auch, dass es keinerlei wissenschaftlichen Beleg gebe, dass es Verlagen besser gehe, wenn es öffentlich-rechtlichen schlechter gehe. Werbegelder würden dann nur stärker zu US-Plattformen abwandern, so Wildermuth.

Uwe Mantel, dwdl.de, 07.10.2024 (online)