Zitiert: Es braucht ein Öffentlichkeitsbewusstsein

Es braucht heute im Verbund mit kluger Regulierung eine Bildungsanstrengung auf der Höhe der digitalen Zeit, einen fundamentalen Bewusstseinswandel. So wie in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts das Umweltbewusstsein entstanden ist, müsste heute – als Resultat von Bildung und Diskurs – eine Art Öffentlichkeitsbewusstsein entstehen, ein Bewusstsein für die Vermüllung und Zerstörung der publizistischen Welt. Das ist die Größe der Aufgabe, um die es geht.

Bernhard Pörksen, fr.de, 03.09.2026 (online)

Zitiert: Öffentliche Oberflächlichkeit in der politischen Kommunikation

Einzelne Textschnipsel oder kurze Sequenzen von Zitaten der Politiker:innen werden immer wichtiger. Wichtiger noch als die „Soundbites“, die bereits während der TV-Ära, noch vor der Digitalisierung, eine wichtige Rolle spielten. Memes, verbreitet über Instagram und TikTok, dynamisieren das Phänomen. Die Medien, aber…

Zitiert: Geteilte Öffentlichkeit zusammenführen

Eine Studie des Bundesverbands Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) untersucht die Folgen des sozio-technischen Wandels für die lokale Öffentlichkeit und damit auch für die kommunale Politik. Die zentrale Feststellung: Das Informations- und Kommunikationsverhalten der Bevölkerung, was einmal auf einer gemeinsam geteilten Öffentlichkeit mit…

Zitiert: Demokratische Öffentlichkeiten fallen nicht vom Himmel

Digital souveräne Infrastrukturen entstehen nicht von allein, sie brauchen Förderung. Viele offene Plattformen scheitern derzeit noch an Nutzerfreundlichkeit und Skalierung. Genau da kann öffentliches Geld ansetzen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verfügt über rund zehn Milliarden Euro im Jahr; schon ein Prozent davon, konsequent…