Zitiert: Fehlende europäische Perspektiven im europäischen Fernsehen

Es gibt ja auch keine echte innereuropäische Berichterstattung. Wer weiß aus deutschen Schaufenstermedien, was in Rumänien geschieht, in Griechenland, Bulgarien, Portugal; wie dort gedacht und diskutiert wird? Welche polnischen Perspektiven es auf deutsche Verteidigungspolitik gibt? Welche irischen auf die Digitalpolitik der EU?…

Zitiert: Regierung muss Recht auf anonyme Internetnutzung retten

Der CCC verurteilt das Ja von Justizministerin Hubig zur Vorratsdatenspeicherung als historischen Angriff auf die Bürgerrechte und anlasslose Massenüberwachung. Die jahrelangen Bemühungen des Bundesinnenministeriums, alle Internetnutzer möglichst lückenlos zu erfassen, haben eine entscheidende Hürde genommen: Mit dem Einverständnis von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig…

Zitiert: Öffentlicher Diskurs und Persönlichkeitszüge

Forschung habe gezeigt, dass es eine enorme Bandbreite im inneren Erleben von Menschen gibt – und dass daraus viele irrationale Denk- und Handlungsmuster hervorgehen. Diese seien keine Randerscheinungen, sondern strukturelle Konstanten im menschlichen Verhalten, so Fuller. Um diese Dynamiken zu verstehen, müsse…

Zitiert: Öffentlichkeit sinnvoll als Safe Space organisieren?

Ich glaube nicht, dass wir Öffentlichkeit sinnvoll als Safe Space organisieren können. Was wir stattdessen brauchen, sind Räume des wechselseitigen Respekts. Wie können wir mit Konflikten so umgehen, dass wir uns dabei gegenseitig nicht verletzen, aber trotzdem Differenzen inhaltlich mit Klarheit austragen? Kultureinrichtungen können immer wieder Kristallisationspunkte für solche Debatten sein. Genau das braucht eine lebendige Demokratie. Demokratie bedeutet ja nicht die idyllische Fiktion, dass wir uns alle einig sind. Streit und Konflikte gehören zum demokratischen Diskurs.

Carsten Brosda, sueddeutsche.de, 23.01.2025 (online)

Zitiert: Wie Affektökonomie funktioniert

Ich habe begreifen müssen, wie diese Affektökonomie funktioniert und warum sie auch Menschen erfasst, die man für vernünftig gehalten hatte. Solche Kampagnen können offenbar virulente Ressentiments abrufen, auch gegen ein Festival wie in Oberhausen mit seiner universalistischen Sicht auf die Welt. […]…