Zitiert: Es braucht, anders gesagt, mehr Medienjournalismus

Und vielleicht lohnt es sich, an dieser Stelle noch einmal zu zitieren, was eine amerikanische Kommission über die Pressefreiheit 1947 schrieb: „Wir empfehlen, dass die Angehörigen der Presse sich in intensiver gegenseitiger Kritik üben. Ein hoher professioneller Standard wird kaum erreicht werden,…

Zitiert: ARD reduziert Dialog mit Medienjournalisten

Die Öffentlich-Rechtlichen werden in letzter Zeit immer öffentlicher. Vor allem bei der ARD haben Dialogformate Konjunktur. Ingo Zamperoni klärt in „Die 100 – Was Deutschland bewegt“ spielerisch die großen gesellschaftlichen Fragen. Beim BR heißt es „Mitmischen! Beim BR“. Die Hessen kommen etwas…

Klick-Tipp: Jörg Wagner zieht mit Medienmagazin zu YouTube um

Jörg Wagner wollte eigentlich Fictionfilme machen. Doch nachdem er bei der Marxismus-Leninismus-Prüfung durchgefallen war, kam alles anders. 30 Jahre lang hat er mit seinem Medienmagazin Rundfunkpolitik erklärt und Skandale dokumentiert. Im Podcast spricht er darüber, wie stark Intendanten das Betriebsklima prägen – im RBB herrscht aktuell ein Klima der Angst, verstärkt durch eine Entlassungswelle, die Wagner selbst vor die Tür gesetzt hat. Zum Schluss: eine Medienutopie. Wie könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk anders aussehen?

Sachlich richtig, 31.03.2026 (online)

Zitiert: Zu wenig Medienjournalismus

Niemand wird sagen, es gibt zu viel Medienjournalismus, im Gegenteil. Der Schmerz ist meiner Erfahrung nach überall: Es gibt nicht genug. Zu viel in unserer Branche bleibt, wenn überhaupt, oberflächlich besprochen.

Frederik von Castell, turi2.de, 18.03.2026 (online)

Zitiert: Kahlschlag des Medienjournalismus

Dabei ist dieser Fachjournalismus, dieses Ressort heute wichtiger denn je: als interne und externe Kontrollinstanz mit dem Auftrag, seriös und strukturiert den Journalismus zu prüfen, zu hinterfragen und Missstände aufzuzeigen. Um also Macht auch in Medienhäusern zu kontrollieren.

Nadia Zaboura, publix.de, 28.01.2026 (online)