Zitiert: Was bedeutet der „human in the loop“ für das Vieraugenprinzip?

In Redaktionen gilt eine Regel, die älter ist als das Internet: Kein Text geht raus, den nur eine Person gesehen hat. Wer schreibt, gibt nicht frei. Das Vieraugenprinzip sichert, dass journalistische Standards eingehalten werden. Diese Kontrolle kann in ein Verhör ausarten: Woher…

Zitiert: Man darf nicht zu oft in falscher Form Alarm schlagen

Die Medien, sogar die seriöseren, greifen oft zu ähnlichen Mitteln wie populistische Bewegungen: übertreiben und überdrehen, verengen von Themen auf einzelne Personen und einfache Geschichten. Auf den digitalen Plattformen setzt sich das fort. Dort schwanken die Beiträge und Wertungen zwischen zwei Polen:…

Zitiert: Es stellt sich immer die Frage, wer die Öffentlichkeit kontrolliert

Stellen Sie sich zum Beispiel ein diktatorisch organisiertes System vor, in dem ein staatlich kontrollierter Anbieter den Menschen Informationen gibt und die Menge verdreifacht. Das stellt keineswegs eine Verbesserung für die politische Öffentlichkeit dar. Und deswegen ist es fatal, wenn wir einen Diskurs führen, in dem wir nur darüber sprechen, wer was sagen darf im Netz, obwohl wir längst eine Situation haben, in der zwei Tech-Konzerne die demokratierelevanten Mediengattungen monopolisieren.

Martin Andree, Das Parlament, 19.08.2026 (online)

Zitiert: Wie genau verhält sich der Mensch im KI-Loop?

Seit Jahrzehnten ist der sogenannte „automation bias“ gut erforscht: Wer ein System überwacht, das zuverlässig arbeitet, übernimmt dessen Ergebnisse immer öfter ungeprüft und übersieht Fehler, die er ohne das System bemerkt hätte. Der Effekt wird stärker, je zuverlässiger das System normalerweise arbeitet.…