Zitiert: Journalismus als „mediales Streetworking“

In vielen Häusern scheint die Ansicht zu herrschen, dass die demokratische Verantwortung des Journalismus darin besteht, im Falle von Großereignissen wie einer Landtagswahl ein paar Wochen lang mediales Streetworking zu betreiben. Wenn man den Leuten in Dauerbeschallung auf allen Kanälen mal fix…

Klick-Tipp: Ständig erscheinen Texte über vermeintliche Tabu-Themen wie Wechseljahre oder Fehlgeburten

Grund, mal zu fragen: Ab wie viel Berichterstattung gilt ein Tabu als gebrochen? […] Doch trotz dieser erfreulichen Entwicklung kann und wird es passieren, dass auch die nächste Frau, die schwanger wird, eine Fehlgeburt erlebt oder das Klimakterium erreicht, verblüfft darüber ist, was…

Zitiert: An welcher Stelle im KI-Loop wird der Mensch im Journalismus tätig

In vielen Fällen prüft der „human in the loop“ die KI-generierten Inhalte kurz vor der Veröffentlichung – also dann, wenn das Ergebnis schon steht. Zu diesem Zeitpunkt sind die wesentlichen Dinge aber längst entschieden. Welche Quellen berücksichtigt werden und welche nicht. Welche…

Klick-Tipp: Darstellung von Ostdeutschen in den Medien

Für das Projekt wurden etwa 320 Millionen Presseartikel über Ostdeutschland ausgewertet, die zwischen 1990 und 2025 erschienen. Dabei fiel auf, dass etwa 70 Prozent der Artikel negativ konnotiert waren und bestimmte Begriffe besonders häufig verwendet wurden wie beispielsweise: überfremdet, völkisch, unterrepräsentiert, sozialistisch,…

Zitiert: Wie soll man damit umgehen, dass ein Gegenüber jegliche Debatte verunmöglicht

Es ist eine Herausforderung – nicht nur für Journalist:innen und für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als solchen, sondern vielleicht für die ganze Gesellschaft: Wie soll man damit umgehen, dass ein Gegenüber jegliche Debatte verunmöglicht, indem es faktisch belegbare Probleme nicht als solche anerkennt…