Zitiert: „Generalist:innen“ statt „Fachjournalist:innen“

In dem Zusammenhang sei der „Hauptstadtjournalismus“ zu einem populären Genre geworden, das eher von Generalist:innen als von Fachjournalist:innen geprägt würde. Zudem wurde die Befürchtung geäußert, dass die Redaktionen immer weniger spezialisierte Journalist:innen ausbildeten. T-Online Chefredakteur Schwennicke berichtete, dass er bei der Süddeutschen…

Zitiert: Triebfeder des Sportjournalismus

Eine Distanzlosigkeit zum Berichterstattungsobjekt und die Promotion des Sports als Freizeit- und Unterhaltungsvergnügen kann als ursprüngliche Triebfeder des Sportjournalismus bezeichnet werden – nicht seine kritisch-investigative Einordnung.

Christoph Bertling: Die Abwärtsspirale. Formen, Paradoxien, Störungen des Sportjournalismus und Wege aus seinem Krisenmodus. Halem Verlag. S. 91 (online)

Zitiert: „Bunte“-Falschberichterstattung lohnt sich

Die „Bunte“ muss mal wieder einen Artikel erheblich schwärzen: diesmal zu einem angeblichen Interview mit Schauspielerin Sibel Kekilli. Über das Geschäft mit dem kalkulierten Rechtsbruch. […] Wer sich ein bisschen länger mit der Sache beschäftigt, beginnt zu verstehen, dass eine Print-first-Strategie Sinn…

Zitiert: Probleme des Politikjournalismus

Der professionelle Politikjournalismus darf sich nicht auf das Motto „wir sind immer besser“ zurückziehen. Das ist nicht so. Es gibt auch schlechten professionellen Journalismus. Es gibt viele neue Kommunikator:innen in dem Themenfeld, die aber nicht alle unbedingt Journalismus machen. Das bringt das…

Zitiert: Interview-Pflicht gegenüber jedermann?

Fairness. Man kann über alles berichten, in einem redaktionell gestalteten Format, aber es gibt keine Pflicht dazu, jemanden live und ungefiltert zu Wort kommen zu lassen. Faustregel: Niemanden einladen, der, sollte er oder sie an die Macht kommen, genau dieses Format, diesen Sender abschaffen wird. […]

Der wesentliche, beinahe heilige Auftrag eines journalistischen Mediums ist Aufklärung, also die gemeinsame Annäherung an überprüfbare Wirklichkeit. Ein rechtsradikaler Politiker ist daran nicht interessiert. Ihm genügt schon die Aufmerksamkeit, denn die wahren, konkreten Pläne bleiben besser im Verborgenen.

Nils Minkmar, sueddeutsche.de, 21.08.2026 (online)