Der WDR hat nicht weniger, sondern mehr Geld zur Verfügung

Der WDR hat sich in den letzten fünf Jahren stärker verändert als in Jahrzehnten davor. Fast jede Woche entsteht ein neues digitales Angebot. Nicht alles entsteht durch Synergien, manches im linearen Radio oder Fernsehen können wir dann nicht mehr fortführen. Wir haben…

Zitiert: Wird das Großraumbüro die Pandemie überleben?

Es gibt drei Nadelöhre der Automatisierung. In komplexen sozialen Interaktionen sind Algorithmen ziemlich unfähig. Kreativität können sie gar nicht. Und die Beeinflussung von Wahrnehmung auch nicht. Also wenn Sie einen Job haben, in dem Sie verhandeln müssen oder Teamwork wichtig ist, wenn sie neue Ideen oder Produkte entwickeln, oder wenn Sie Kollegen motivieren und leiten müssen, kann man ihre Arbeit nicht automatisieren. Mit diesen drei Nadelöhren kann man ganz gut verstehen, welche Jobs verschwinden und welche nicht.

Wirtschaftshistoriker Carl Benedikt Frey, sueddeutsche.de, 17.03.2021 (online)

Zitiert: Wovon man beim WDR überzeugt ist

Es gibt viele Kulturangebote, die im Linearen immer weniger angenommen, im Digitalen aber unglaublich stark nachgefragt werden. Die Menschen wollen Kultur- und Bildungsinhalte dann angeboten bekommen, wenn sie sie wirklich nutzen möchten. Das ist im Digitalen viel einfacher. Ich bin überzeugt, die hauptsächliche Nutzung von audio-visuellen Kulturangeboten wird künftig vor allem im Netz stattfinden. Da steht uns die eigentliche Blütezeit auch unserer eigenen Kulturinhalte noch bevor.

Valerie Weber, sueddeutsche.de, 17.03.2021 (online)

Klick-Tipp: Ungleichheit und Ideologie

Und ich denke, dass wir in diesem Fall eine Mehrheit hätten, um ehrgeizigere Konjunkturpläne in Bezug auf Klima-, Steuer- und Wirtschaftsgerechtigkeit zu verabschieden, und wir werden dies sehr schnell brauchen, denn die provisorische Lösung, insbesondere zur Bewältigung des Anstiegs der Staatsverschuldung, besteht…