Zitiert: Junge Leute sind bereit, für gute Inhalte zu bezahlen

Über alle Altersgruppen und Angebotsformen (Print, E-Paper, kostenpflichtige Web-Angebote) hinweg, gaben 83 Prozent der Nutzer an, bereit zu sein, künftig für professionell vor Ort recherchierte und aufbereitete Inhalte Geld auszugeben. Mehr noch: Bei den unter 30-Jährigen waren es sogar 88 Prozent, also rund neun von zehn Befragten.

Ben Krischke, meedia.de, 25.03.2021 (online)

Zitiert: Zukunft des Radios

Wenn wir – in der angenommenen Vision 2030 – in einer Welt leben, in der Radio nicht mehr aufgrund von UKW-Frequenzen regional begrenzt ist sondern digital überall nutzbar wäre, stellt sich diese Frage ja automatisch. Dann ist die Situation in der jeweiligen Region eine andere und jeder ARD-Sender kann und muss sogar bei entsprechender Möglichkeit eines neuen Medienstaatsvertrages seinen Gremien selbst vorschlagen, welche Hörfunkprogramme linear einen großen Mehrwert haben und welche Genres besser on-demand aufgehoben sind. Den Anreiz, diese Diskussion zu führen, muss aber zunächst einmal der flexiblere medienpolitische Rahmen liefern.

Tom Buhrow, dwdl.de, 29.03.2021 (online)

Zitiert: Diskriminiert zu werden, macht wütend

Ich finde diese Wut berechtigt. Ich empfinde sie selbst. Weil viele so wütend sind, ist der Ton im Netz so rau, die Geduld am Ende, die Kraft erschöpft. Und manche können und wollen ihre Wut nicht mehr zurückhalten. Es ist die Diskriminierung, die den Diskurs gefährdet. Die gilt es anzuerkennen und zu beenden. Dann würde sich auch die Wut legen.

Alice Hasters, sueddeutsche.de, 23.03.2021 (online)

Zitiert: Das System Online-Werbung ist auf falschen Zahlen und Betrug gebaut

Hinter dem Web, das wir sehen, liegt eine Welt automatisierter Digital-Werbung. IT-Forscher Tim Hwang behauptet: Das System ist auf falschen Zahlen und Betrug gebaut. …. Interessant, dass der Konzern 80 Prozent seines Geldes mit Werbung macht, aber nicht einmal seine Programmierer selbst…