Zitiert: Streamingdienste trainieren die Fähigkeit zur selbst bestimmten Entscheidungsfindung ab

Junge Menschen seien es gewohnt, im Netz sekundenschnelle Antworten auf nahezu alle Fragen des Daseins zu finden. Dadurch verändere sich die Wahrnehmung der Wirklichkeit: „Die Kunden sind nicht König oder Königin, sie werden zu Narzissten und Konsumnarren erzogen. Am Ende sind sie nur noch Sklaven ihrer vermeintlichen Bedürfnisse.“

Marcus S. Kleiner, Professor für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der SRH Berlin University of Applied Sciences, rnd.de, 21.03.2021 (online)

Zitiert: Text und Geld – über den Wert geistiger Arbeit in der digitalen Gegenwart

Das grundsätzliche Problem ist nicht die Digitalisierung selbst, sondern die Tatsache, dass ein wichtiger kulturgeschichtlicher Bewusstseinswandel noch nicht stattgefunden hat, der vor allem die Rolle der Leser*innen im System der Textmedien betrifft. Kurz gesagt, geht es darum, dass die Menschen für die Texte, die sie lesen wollen, jetzt vollständig bezahlen müssen. Was bisher fehlt, ist eine tiefgehende gesellschaftliche Reflexion über den Wert geistiger Arbeit.

Johannes Franzen, 54books.de, 05.04.2021 (online)

Klick-Tipp: Poker um Fußballrechte – bald ohne ARD und ZDF?

Poker um Fußball-Rechte: bald ohne ARD und ZDF?Es ist die schönste, aber wohl auch die teuerste Nebensache der Welt: Fußball. Wer was für wieviel Geld übertragen darf, ist Ergebnis eines milliardenteuren Bieter-Wettbewerbs. Die Übertragung der Bundesliga machen zurzeit Sky, der Streaming-Dienst DAZN…

Zitiert: Innovation heißt Neues aufbauen, Altes abreißen

In dem Moment, in dem du eine Innovationseinheit aufbaust, die etwas Neues machen soll, empfiehlt er auch eine Einheit daneben zu setzen, die Dinge abbaut.

Eine Abwrackeinheit oder so. Diese Idee habe ich noch nie gedacht. Ich weiß auch warum: weil Abwracken niemand geil findet! Aber im Grundsatz ist da natürlich was dran. Ich habe auch gelernt, dass man niemals Zeit hat, sich auf einem Konzept auszuruhen, sondern sich immer weiter anpassen und testen muss. Was wiederum dazu führt, dass man einen langen Atem braucht mit Innovationseinheiten.

Alexander Nieschwietz, BR next, medium.com, 14.04.2021 (online)