Zitiert: FIFA-Erfolg in der Kritik

Es herrscht also kein Mangel an berechtigter Kritik an den von der FIFA und ihrer Welt-Regie bestimmten Inszenierungen und Show-Einlagen wie auch am endlosen Gerede davor und danach, auf das die deutschen Senderechte-Käufer schon deswegen setzen mussten, um ihre hohen Kosten pro Fußball-Minute zumindest auf die lange Dauer zu senken.

Dass so viele Menschen so vieles trotzdem mitbekommen und oft sogar gesehen haben, zeigt aber auch: Als Medien-Ereignis hat die WM offenbar trotz allem funktioniert – so sehr man sich auch Distanz zum FIFA-Kommerz oder zum immer noch unsympathischeren Ex-Freund USA wünschen mochte.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 22.07.2026 (online)

Zitiert: TV-Nutzungsverhalten bei Enttäuschung

Was tun die Deutschen eigentlich konkret, wenn im linearen Fernsehen beim ersten Einschalten oder Durchschalten absolut kein passender Inhalt läuft, der ihren Erwartungen entspricht? In der Theorie würde man vermuten, dass unzufriedene Zuschauer in Zeiten von grenzenloser digitaler Auswahl sofort den Stecker…

Zitiert: Warum Deutschland einen Comedy-Streamer für Nerds braucht

Vorträge über die Nichtexistenz von Gemüse, Gameshows mit ständig wechselnden Regeln und ein Ensemble, das herausgefunden hat, wie man Impro-Comedy profitabel betreibt – so funktioniert der US-Streamingdienst Dropout. Peer Schader fragt: Ginge das auch bei uns? […] Für Comedy, die nicht allen…

Zitiert: Wie man KI-generierte Musik erkennen kann

KI-generierte Musik ist in den letzten zwei Jahren immer besser geworden und heute teilweise schwer durch das menschliche Ohr zu erkennen. Seit letztem Jahr sind wir aber in der Lage, KI-generierte Musik zu identifizieren. Aktuelle KI-Tools erzeugen charakteristische Artefakte im Audiosignal, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind, sich jedoch durch mathematische oder maschinelle Analyse schnell und sicher aufspüren lassen. Wir haben Millionen von Songs so aussortiert und darauf ein enormes Feedback erhalten. Aktuell haben wir die beste Software, um KI zu erkennen.

Alexis Lanternier, faz.net, 02.04.2026 (online)

Zitiert: Fernsehen und Streaming sind nicht (mehr) dasselbe Medium in zwei Ausspielwegen

Sie haben grundverschiedene Stärken. Und es wird allerhöchste Zeit, das nicht nur zu begreifen, sondern auch konsequenter umzusetzen. Deutsche Sendergruppen haben im Grunde genommen ein Ressourcenproblem mit Ablaufdatum: Linear schrumpft, Streaming wächst, irgendwann kippt es ganz – aber bis dahin muss man…