Vorträge über die Nichtexistenz von Gemüse, Gameshows mit ständig wechselnden Regeln und ein Ensemble, das herausgefunden hat, wie man Impro-Comedy profitabel betreibt – so funktioniert der US-Streamingdienst Dropout. Peer Schader fragt: Ginge das auch bei uns? […]
Für Comedy, die nicht allen gefallen muss. Nur genügend Leuten, die bereit sind, dafür zu zahlen. Unrealistisch? Vielleicht. Die Unternehmenskulturen deutscher Produktionsfirmen sind sehr verschieden. Und überhaupt müsste man erst mal jemanden finden, der bereit wäre, all das in einer PowerPoint-Präsentation vor mehreren Geschäftsführungen vorzutragen.
Aber vielleicht ist genau das der Punkt: Es bräuchte jemanden, der das mit der Überzeugungskraft eines „Smartypants“-Vortrags angeht. Mit Quatschgrafiken, einer unhaltbaren These – und dem felsenfesten Glauben daran, dass sie stimmt.
Peer Schrader, dwdl.de, 25.04.2026 (online)

