Pächter von Berghütten sollen Rundfunkbeitrag zahlen

Dies meldet die WELT am Sonntag. Ein entsprechendes Schreiben sei bereits verschickt worden. Ein Pächter wurde aufgefordert, fast 5000 Euro nachzuzahlen. Laut WELT am Sonntag will sich der Deutsche Alpenverein, der der Besitzer vieler dieser Berghütten ist, gegen die Erhebung von Rundfunkgebühren wehren, da Fernsehen auf den Berghütten gar nicht erlaubt sei. Der Pächter hatte das Schreiben des Beitragsservice an den DAV weitergeleitet.

Zitiert: Wozu der Rundfunkbeitrag noch dienen kann

MABB-Direktor Hans Hege: „Die Haushaltsabgabe böte die Möglichkeit, Innovationen auch außerhalb der hergebrachten Strukturen zu fördern und sie frei zu verbreiten, auf allen Netzen und Plattformen. Aber das ist ein langer Weg.“

 

Dies ist ein weiterer Vorschlag, den Rundfunkbeitrag für die Angebote Dritter zu nutzen.

 

Weiterlesen

Klick-Tipp: Neues Modell für öffentlich-rechtliche Angebote

In der NZZ zeigen Rena Zulauf, Jürg Bachmann und Kurt Schaad, dass sich durchaus anregend über Korrekturen am öffentlich-rechtlichen System diskutieren lässt. Etwa: dass die – hierzulande wäre das dann – Grundversorgung nicht mehr institutionell, sondern akzidentiell abgesichert wird. Öffentlich-rechtliches Geld kann jeder kriegen, der damit wertvollen Journalismus macht. Weiterlesen Klick-Tipp: Neues Modell für öffentlich-rechtliche Angebote

ARD: Die Spanne zwischen Darstellung und Wirklichkeit

Das Handelsblatt hat dem ARD-Vorsitzenden und NDR-Intendanten Lutz Marmor einen Gastkommentar zugestanden.Dieser wurde am 7. Juli veröffentlicht. Darin führt er unter anderem aus:

 

„Zu unserem Auftrag gehören aber auch Unterhaltung und Sport. Wenn mehr als 25 Millionen Menschen vorm Fernseher sitzen und in diesen Tagen abends das Erste oder das ZDF einschalten, stimmen sie mit der Fernbedienung ab: für frei empfangbaren Fußball. Wir wissen: Einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wie es ihn in Deutschland gibt, muss man sich leisten wollen. Und wir müssen Tag für Tag beweisen, dass es sich lohnt.“

Weiterlesen ARD: Die Spanne zwischen Darstellung und Wirklichkeit

Dokumentiert: Wer vom neuen Rundfunkbeitrag bei der ARD am meisten profitiert

Der RBB erzielte ein Plus von 19 Millionen Euro und kam auf 376 Mio. Euro. Der WDR als größter ARD-Sender konnte seine Einnahmen mit einem Plus von 32,2 Millionen Euro auf 1,15 Milliarden Euro steigern. Der SWR erzielte mit einem Plus von 23,6 Millionen Euro insgesamt 994 Millionen Euro. 957 Millionen gingen an den NDR (plus 14,4 Millionen), 894 Millionen an den BR (plus 11,3 Millionen). Der MDR erhielt 586 Millionen (plus 15,6 Millionen), der HR 407 Millionen (plus 9,6 Millionen), der SR 66 Millionen (plus 600 00) und Radio Bremen 43 Millionen (plus zwei Millionen).

 

Weiterlesen auf tagesspiegel.de