Zitiert: Konzept der „dienenden Freiheit“ des Rundfunks

Das Rundfunkrecht ist verfassungsrechtlich stark grundrechtlich geprägt. Aus der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zu Artikel 5 Grundgesetz folgt, dass die Rundfunkfreiheit als „dienende Freiheit“ verstanden wird, woraus die duale Rundfunkordnung und der Versorgungsauftrag abgeleitet werden. […] Bei dem Konzept der „dienenden Freiheit“ geht…

Klick-Tipp: „Rundfunkerinnerungen“ mit dem „Ingenieur der Umbrüche“ Michael Albrecht

Er war Kameramann für die DEFA und das DDR-Fernsehen. In den umwälzenden Veränderungen nach dem Herbst ’89 wurde er gleichsam über Nacht der letzte Intendant des Deutschen Fernsehfunks (DFF). Er leitete den Prozess der Abwicklung des DDR-Staatsfernsehens und bereitete den Weg in…

Zitiert: Personalpolitik der Alliierten und der bundesdeutsche Rundfunk

Die Personalpolitik der Alliierten wirkte noch eine Weile nach. Radio begleitete eine gewisse Befreiung von den Schlacken des Nationalsozialismus. Ernst Schnabel, Eberhard Beckmann, Alfred Andersch, das waren nur einige der Redakteure und Intendanten, die einen Rundfunk begründeten, der, bei allen Unterschieden, das…

Zitiert: Notwendigkeit und Nutzen von Rundfunkklangkörpern

MDR-Chor und -Orchester lieferten am Sonntag im Gewandhaus eine auf weiten Strecken exemplarische „Schöpfung“ ab – als beeindruckenden Einstieg für Josep Vila i Casañas, den neuen Chef des Leipziger Rundfunkchors. […]

Sternstunden wie diese „Schöpfung“ belegen die Notwendigkeit von Rundfunkklangkörpern. In Leipzig, da der hiesige Chor als größter der ARD eine Sonderrolle einnimmt, erwächst aus dieser Notwendigkeit auch eine Verpflichtung: mehr große Chorsinfonik auf exemplarischem Niveau aufführen. Zwischen Haydns großen Messen, Mozart, Brahms, Bruckner und Poulenc oder Strawinsky ist da zu viel brach liegengeblieben in den letzten Jahren.

Peter Korfmacher, lvz.de, 14.09.2025 (online)