Zitiert: „Das ist für gebührenfinanziertes Fernsehen eine Affenschande“

Das Fernsehen hat ursprünglich seinen öffentlichen Auftrag sehr ernst genommen. Die SRG in der Schweiz tut das heute noch. Und einzelne Sender oder einzelne Abteilungen in einigen Sendern tun das immer noch. Aber andere ahmen die Erfolge des privaten Fernsehens nach. Das…

Zitiert – Tatort: In 22 Jahren sieben Drehtage weniger

Sabine Postel: Wir hatten in den guten Zeiten 28 Drehtage. Alle anderen sind auf 24 runtergedampft, und wir sind bei 21. Radio Bremen ist ja ein kleiner Sender. Deswegen lobe ich uns ja immer. Weil wir mit dem kleinsten Budget so gute Sachen machen. …

Die Arbeitsbedingungen haben sich verschlechtert, die Qualität hat sich nicht verschlechtert. Das geht natürlich nur, wenn alle im Team mehr leisten. Anstatt dass man das aber mal honoriert, nach dem Motto, das ist ein Premiumprodukt, da schießen wir jetzt mal ein bisschen was rein, sagt man: Na also, geht doch auch so.

Sabine Postel, Süddeutsche Zeitung, 20.04.2019 (online)

Zitiert: Leistungen für Zielgruppen und Gemeinwohl statt Quote messen

Öffentlich finanzierte Medienunternehmen verdanken ihre Existenzberechtigung nicht den Quoten. … Zu messen wäre – und das ist viel schwieriger -, welche Leistungen sie für welche Zielgruppen im Interesse des Gemeinwohls erstellen, die kommerzielle Medien nicht erbringen können. Krimi-Exzesse im Hauptabendprogramm und Nachrichtensendungen bei ARD und ZDF, die zur Hälfte von der Sportredaktion bestückt werden, gehören ganz gewiss nicht dazu.

Stephan Russ-Mohl, ejo-online.eu, 08.04.2019 (online)

Zitiert: Viele gesellschaftliche Fehlentwicklungen gehen mit dem Zustand des Rundfunks Hand in Hand

Viele Fehlentwicklungen in unserem Land, zumal unter jungen Leuten, sehe ich mit dem Zustand des Rundfunks in Zusammenhang. Woran liegt es wohl, daß Nachdenken in den Ruf gekommen zu begegnen. Man wird kaum ergründen können, welchen Anteil der Rundfunk daran hat; daß…