Dokumentiert: Qualitätsbestimmung für österreichische Banken

„Wie steht es um die Qualität bei den großen österreichischen Medien? Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) will dieser Frage in diesem Jahr nach strengen wissenschaftlichen Richtlinien nachgehen“, meldet medienschwarm.at

 

Dafür steht den Wissenschaftlern ein Budget in Höhe von 235.000 Euro zur Verfügung. 150.000 Euro kommen von der Rundfunk- und Telekomregulierung (RTR), 75.000 Euro von der ÖAW selbst sowie 10.000 Euro von einer Bank.

Nachrichten 2.0

In der 2. Folge der Serie „The Newsroom“ definiert  Executive Producerin MacKenzie Morgan McHale, nach welchen Kriterien in der Zukunft Nachrichten ausgewählt werden:


1. Ist die Information nützlich in Sachen Meinungsbildung?


2. Ist dies die bestmögliche Argumentationsform?


3. Ist die Story in einem historischem Kontext?


4. Gibt es zwei Seiten der Medaille?

 

Dabei ist für sie klar: Nur, weil eine Partei behauptet, die Erde sei eine Scheibe, bringt man nicht auch noch die andere, die dem widerspricht.

Zitat: Qualitätsverständnis und Auftrag bei ARD und ZDF

ARD-Programmdirektor Volker Herres: „Qualität heißt für mich, dass das Programm so gut wie möglich ist, egal ob Fernsehfilm oder politisches Magazin. Das gelingt vielleicht nicht durchgehend, aber den Ehrgeiz muss man haben. Und ich halte es mit dem BBC-Motto: „Make the good popular and the popular good“, das heißt: Ich strebe nach Exzellenz … Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass man Quote und Qualität vereinbaren muss, um ein Millionenpublikum für relevante Themen zu gewinnen. Das ist die schwierige Aufgabe, vor der wir stehen: Wir müssen eine Gesellschaft, die immer weiter zerfällt, vor dem Fernseher zusammenführen.“

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