Zitiert: Länder stehen bei Auftragsreform unter Zeitdruck

Für die Länder besteht immer nur ein begrenztes Zeitfenster, den Auftrag zu verändern, damit er für die Beitragsfestsetzung relevant ist. Es muss vor der Bedarfsanmeldung der Sender erfolgen, denn diese Anmeldung muss aus dem Auftrag abgeleitet werden. Die nächste Bedarfsanmeldung erfolgt im…

Zitiert: Programmauftrag der Sender in Empfehlungs-Algorithmen für die Mediatheken übersetzen

Bei Streamingdiensten wie Netflix oder Spotify gelten die Algorithmen als gut gehütetes Geheimnis. Auch ARD und ZDF setzen verstärkt auf personalisierte Programmtipps. Doch anders als die privaten Anbieter müssen die öffentlich-rechtlichen Sender dabei transparent vorgehen – auch um weiterhin eigene Akzente setzen…

Zitiert: Aus Flexilibisierung des Programmauftrags folgt Indexierung des Rundfunkbeitrags

Die Länder haben bereits die Idee diskutiert, den Beitrag nicht mehr durch die KEF berechnen und 16 Landtagen vorzulegen, sondern weitgehend mittels eines Indexes staatsfern festzusetzen. Diesen Ansatz halte ich nach wie vor für zielführend. Vor allem, weil er das Problem löst, wie sich ein Finanzbedarf a priori überhaupt festlegen lässt, wenn es kein beauftragtes Programmbukett mehr gibt. Dann liegt eine Steuerung über Budgets und eine moderate Indexierung der Budgets nahe. Das ist eine strukturelle Konsequenz der nötigen Flexibilisierung.

Dr. Carsten Brosda, medienpolitik.net, 07.06.2021 (online)

Zitiert: Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist aber ein anderer

Den Umbau der Gesellschaft, den der Rundfunk auf diese Weise zwangsläufig vorantreibt, während er vorgibt, ihm nur zu folgen, sollte man sich genau vor Augen führen: Rousseaus Gemeinwohl, Kants Vernunftidee, Habermas‘ Diskursbegriff werden dort nicht mehr als Fundament der Republik verstanden, sondern als Spleen einer linksliberalen Sieben-Prozent-Blase.

Felix Stephan, sueddeutsche.de, 25.02.2021 (online)

Zitiert: Selbstgerechte Medienmanager des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Es ist vor diesem Hintergrund unverschämt, wie selbstgerecht und aufgekratzt die Medienmanager des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die deutschen Verlegerinnen und Verleger, Kritikerinnen und Kritiker und Intellektuellen immer wieder über die sensationelle Neuigkeit in Kenntnis setzen, dass übrigens das digitale Zeitalter begonnen habe. Als…