Zitiert: Ob die ARD diesen Auftrag noch erfüllt?

Der dezentralisierte Verbund der ARD wurde ist einst nach der Erfahrung der NS-Diktatur von den West-Allierten gegründet worden mit dem erklärten Ziel der “reeducation”, der journalistischen Mithilfe bei der Demokratisierung des nazistischen Deutschlands. Faschistische Propaganda sollte für die Zukunft verhindert warden. Ob die ARD diesen Auftrag heute noch lückenlos und kompetent erfüllt, dessen kann man sich  … nicht mehr völlig sicher sein.

Matthias Dell, Zeit Online, 2.9.2019, nicht online

Zitiert: Wie Talkshows oft am Programmauftrag vorbeigehen

Nehmen wir an, eine demokratische Gesellschaft wollte sicherstellen, dass sich die Menschen, die in ihr leben, miteinander verständigen können, dass alle Regionen, alle sozialen Gruppen unabhängig informiert werden über die Welt, in der sie leben, dass also das Wissen über die ökonomischen,…

Zitiert: Verfassungsrechtliche Grenzen einer Indexierung des Rundfunkbeitrags

Eine (Voll-)Indexierung scheidet als Alternative zwar nicht verfassungsrechtlich zwingend, aber als sachlich risikoreicher aus, weil sie den Sachzusammenhang der Gebührenfestsetzung zum Programmauftrag missachten könnte und ihre Parameter sowie deren Festlegung eher dem medienpolitischen Belieben  ausgesetzt wären als normative Bezugsgrößen und Beteiligungsrechte aus…

Zitiert: Programmtreu für die Quote – auch am 4. November 1989

Der neue Intendant des staatlichen DDR-Fernsehen hatte entschieden, die Demonstration zum 4. November 1989 übertragen zu lassen. Er bot zudem dem ARD-Vorsitzenden die Übertragungsrechte an der Veranstaltung an. “Der ARD-Vorsitzende berief umgehend eine Telefonkonferenz der Intendanten der öffentlich-rechtlichen westdeutschen Sender ein, um…

Zitiert: Protagonistenkauf für RTL, RBB, NDR, WDR, MDR und ZDF

Für einen Magazinbeitrag auf RTL sucht ein Moderator Frauen und Männer, die ihr Konto überzogen haben, „Gage nach Absprache“, für Mütter, „die manchmal im ganz normalen Alltagswahnsinn die Geduld verlieren“, zahlt der Sender 200 Euro pro Familie. Für eine MDR-Reportage wird ein Mieter mit hoher Radonbelastung gesucht, 100 Euro für einen halben Drehtag, für den WDR Protagonisten mit Schilddrüsenüberfunktion und ein „Büromensch mit Schulterschmerz, der in Physiotherapie ist“, Aufwandsentschädigung je „nach Absprache“. Ehni sagt, künftig solle beim WDR der Rechercheweg komplett offengelegt werden. Die Protagonistenakquise will man in vielen Sendern transparent machen, manche führen bereits, teils stichprobenartig, Rohschnittabnahmen durch. Weiterlesen Zitiert: Protagonistenkauf für RTL, RBB, NDR, WDR, MDR und ZDF