Zitiert: Reichweite auf Big-Tech-Plattformen ist für „FUNK“ nicht mehr genug

Bald feiert Funk, das Jugendangebot von ARD und ZDF, seinen zehnten Geburtstag. Das zentrale Ziel bei der Gründung, junge Menschen mit öffentlich-rechtlichen Inhalten zu erreichen, hat Funk erreicht. Nun wird es Zeit, die Messlatte höher zu legen. […] Aber gerade weil die…

Zitiert: Plattformen entziehen sich der Kontrolle

Plattformen wie Instagram oder Youtube entziehen sich jeder gesetzlichen Kontrolle, weil sie ihren Daten geheim halten. Das muss sich ändern, sagt der Datenforscher Simon Mayer. Er hat ein paar Vorschläge. […] Sein Forscherteam hat festgestellt, dass rund die Hälfte der öffentlich sichtbaren…

Zitiert: Verschlimmerung von kommerziellen Plattformen meist unausweichlich

Der kanadische Autor Cory Doctorow hat das Vorgehen der Plattformen in den vergangenen zwei Jahrzehnten analysiert. Er kommt zu einem Ergebnis, das man auch als Anleitung lesen könnte: das sogenannte „Enshittification-Playbook“. Wenn man diese Theorie der Plattform-Verschlimmerung liest, erscheint sie einem im…

Zitiert: Die öffentlich-rechtlichen Sender müssen das Terrain wechseln

Die Plattformen der Zerstreuung und der wahrheitsunempfänglichen Distribution und die Kanäle, die die Menschen durch Überfütterung zum Schweigen bringen, kann man nicht auf ihnen selbst bekämpfen, sondern nur, wenn man das Terrain wechselt.  Und das heißt: mit der Demokratie und der Öffentlichkeit wieder ganz unten anfangen, in dem man sehr analoge, sehr physische, sehr dauerhafte Räume für Publikum im Kantischen Sinne schafft.

Und dazu muss ich zumindest einen partiellen Exodus aus dem Funkhaus betreiben. Das erweitert den Beruf des Journalisten zum, nennen wir es versuchsweise: Öffentlichkeitsarbeiter.

Mathias Greffrath, Deutschlandradio, Essay und Diskurs, 12.04.2026 (online)

Zitiert: Plattformkonformes Denken in den Redaktionen lässt Journalismus verschwinden

Doch diese Art des plattformkonformen, digitalen Denkens hat sich der Redaktionen in den vergangenen Jahrzehnten so sehr bemächtigt, dass bestimmte journalistische Gewissheiten schleichend verschwunden sind. So schleichend, dass die Erosion der redaktionellen Standards immer seltener überhaupt registriert werden. […] Wer seinen Journalismus…