Zitiert: Mediathek klingt nicht sexy

Ich habe schon vor ein paar Jahren angeregt, dass wir nach einem anderen Namen suchen. Ich glaube inzwischen, dass sich das von allein regeln wird. Viele sprechen schon jetzt nur noch von der ‚ARD-App‘ und nutzen das Wort Mediathek gar nicht mehr. ARD-App könnte sich als Name durchsetzen, denn ARD ist die Marke, die über allem steht.

Jörg Schönenborn, dwdl.de, 24.01.2022 (online)

Zitiert: Intelligente Empfehlungslogik für die ARD

Ich möchte eine intelligente Empfehlungslogik, die nicht immer nur Vertrautes und Bekanntes vorschlägt, sondern den Horizont erweitert, auch mal vorschlägt, was ich selbst nicht ausgesucht hätte, was anstrengt oder irritiert. Die Algorithmen der amerikanischen Plattformen fangen das Publikum in Blasen. Unser öffentlich-rechtlicher…

Zitiert: Aber soll sich die Politik wirklich in die Film- und Serienauswahl auf Videoplattformen einmischen?

Er habe da einen Vergleich, sagt Castendyk. Ein Angler holt in vierter Generation Fische aus dem Fluss. Zu Lebzeiten des Urgroßvaters hat es 250 verschiedene Fischarten gegeben, beim Vater nur noch 90. Beim Sohn schwimmen 20 Fischarten im Fluss – die Vielfalt von früher kennt er nur noch aus Erzählungen. Ohne Quoten, sagt Castendyk, ergehe es Produktionen im schlimmsten Fall wie manchen Fischarten: Sie sterben aus. Bleibt die Frage: Muss man alle Fische bewahren – oder nur die, die auch genug Menschen essen wollen?

Nadja Tausche, sueddeutsche.de, 29.12.2021 (online)

Studie: Datenwirtschaft in Deutschland: Unternehmen zwischen Potenzialen und Hemmnissen

Die Bewirtschaftung von Daten und das Datenteilen (Data Sharing) bergen für Unternehmen ein großes und vor allem wachsendes ökonomisches Potenzial. Aktuell ist der Anteil der Unternehmen in Deutschland, die einen hohen Digitalisierungsgrad aufweisen und damit bereits befähigt sind, an der Datenökonomie teilzuhaben,…