Zitiert: Nicht Sender sind die Zukunft, sondern Plattformen, Streamingdienste und Mediatheken

Die Situation ist absurd: Obwohl alle von einer „Informationsgesellschaft“ sprechen, gibt es keine inhaltlich profilierte oder personell erkennbare Medienpolitik. Intermediäre wie Google oder Facebook bestimmen die Struktur der Öffentlichkeit. Sie stoßen nicht auf Widerstand, sondern fröhlich werden weiße Fahnen geschwenkt: Kapitulation statt…

Zitiert: Plattformen können keinen zwingen, etwas zu glauben

Ich bezweifle, dass Plattformen wie Facebook die Menschen dazu bringen, etwas zu tun oder zu glauben, auch wenn das häufig behauptet wird. Sie können einen Nutzer nicht dazu zwingen, einen neuen Kühlschrank zu kaufen. Die Plattformen können aber sehr gut Menschen finden,…

Zitiert: Mehr Plattformstrategie und Vernetzung, weniger Doppelstruktur

Auch in den sogenannten dritten Programmen der ARD gibt es Reformbedarf: Die digitale Welt macht es möglich, dass Nutzer noch gezielter nach regionalen und lokalen Kriterien erreicht werden können. Die Tendenz bei den Dritten dagegen geht dahin, dass sie sich gerne gegenseitig…

Zitiert: Das freie Netz stirbt vor unseren Augen

Auf Gab tummeln sich Rassisten und Antisemiten. Jetzt steht die Plattform vor dem Aus.

Es ist gut, dass Gab verschwindet – doch das Wie macht nachdenklich: Der Fall zeigt, dass wenige Infrastruktur-Anbieter gewaltige Macht besitzen.

Wenn eine Handvoll Tech-Unternehmen so einflussreich ist, bedroht das nicht nur das freie Netz, sondern die Demokratie.

Simon Hurtz, sueddeutsche.de, 07.02.2019 (online)