Zitiert: Einstellung der Print-Ausgabe: „taz“ verliert nur wenig Abos

Vor fünf Monaten stellte die „taz“ als erste überregionale Tageszeitung ihre werktägliche Print-Ausgabe ein und erscheint nur noch am Wochenende gedruckt. Trotzdem blieb der Großteil der Abonnentinnen und Abonnenten an Bord. […]

Wie die „taz“ am Montag berichtet, war man intern davon ausgegangen, dass 70 Prozent der täglichen Print-Abonnentinnen und -Abonnenten an Bord bleiben würde, tatsächlich waren es aber 89,3 Prozent, die den Wechsel zur rein digitalen Werktagsausgabe mitgemacht haben. Rund 70 Prozent nutzen demnach ein Kombi-Abo aus digitaler Tagesausgabe und gedruckter „wochentaz“.

Uwe Mantel, dwdl.de, 16.03.2026 (online)

Zitiert: Wie Bezahl-Inhalte in KI-Antworten kommen (können)

Das hat auch mit dem Wandel der Plattformen zu tun, die sich anfangs nett, freundlich und offen als sympathische Freundenetzwerke präsentierten, Medien die Möglichkeit boten, ihre Inhalte an eine größere Öffentlichkeit zu bringen, Menschen generell die Möglichkeit gaben, mithilfe der Plattformen Geld…

Zitiert: KI-Firma Perplexity AI will Verlage an Einnahmen beteiligen

Die KI-Firma Perplexity AI hat angekündigt, Medienunternehmen künftig an den Einnahmen aus ihrem Suchmaschinengeschäft zu beteiligen. Die Medienpartner der Firma würden bald eine Bezahlung erhalten, wenn ihre Arbeit im Browser oder dem KI-Assistenten von Perplexity AI zur Antwort genutzt werden, erklärte das Startup aus San Francisco am Montag in einem Blogbeitrag. „Wir entschädigen Verlage nach dem Modell, das für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz geeignet ist.“

AFP, stern.de, 26.08.2025 (online)

Klick-Tipp: Kein gemeinsames Abonnement

Plattformen wie Apple News+ bündeln journalistische Inhalte verschiedener Anbieter zu einem gemeinsamen Abonnement. Während Spotify für Musik oder Netflix für Bewegtbild längst zu zentralen Anlaufpunkten der digitalen Mediennutzung geworden sind, ist der große Durchbruch solcher Plattformen im Journalismus bislang ausgeblieben. Dabei zeigen…