Zitiert: Journalistische Inhalte sind für Google kommerziell kaum relevant

So liegt der Anteil der journalistischen Inhalte bei den organischen Suchergebnissen auf der ersten Seite, bei denen Anzeigen eingeblendet werden, bei gerade einmal 0,25 Prozent. In anderen Worten: Nur 0,25 Prozent der journalistisch geprägten Suchbegriffe sind vermarktet und damit für Google kommerziell…

Zitiert: Erfolgreiche Paid-Content-Strategie basiert auf Reichweite

Der Rohstoff für Reichweitenwachstum sind frei verfügbare Inhalte. Treiber von Digitalabonnements hingegen sind kostenpflichtige Inhalte. Hier ist ein Zielkonflikt und ein Optimierungsproblem. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Branche in den kommenden Monaten gute journalistische Inhalte noch entschlossener bepreisen sollte.

Markus Hofmann, kress.de, 28.05.2020 (online)

Zitiert: Haben Verlage denn früher ihr Geld vorrangig mit Journalismus verdient?

Die Antwort ist nein: Bis in die 1990er Jahre wurden die deutschen Tageszeitungen zu rund 60 Prozent aus Anzeigenerlösen finanziert. Schon einer der Gründerväter meines Faches, Karl Bücher, schrieb um 1912, dass die Verlage eigentlich nicht im Nachrichtengeschäft tätig seien, sondern genau…

Zitiert: Was Medienhäuser von Spotify lernen können

Wäre in Schweden der traditionelle Tonträgermarkt nicht komplett zusammengebrochen, hätte unser Gründer Daniel Ek vermutlich gar nicht die Erlaubnis und die Lizenzen für seine Idee bekommen. Was ich häufig bei Verlagen und Fernsehunternehmen beobachte ist, dass sie noch Wege suchen, die alten…

Zitiert: Handlungsspielraum für die Zeitung verkleinert sich nicht journalistisch sondern ökonomisch

Wir haben noch eine hohe Auflage, noch ein gutes Geschäft, das aber ist strukturell rückläufig. Wir verlieren zwischen drei und viereinhalb Prozent pro Jahr. Das an sich wäre noch nicht dramatisch. Dramatisch sind die erheblich wachsenden Kosten im Vertrieb. Zum Teil getrieben…