Dokumentiert: Zahlbereitschaft der Deutschen im Internet

 

Laut der Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) sind 26% der deutschen Bevölkerung im Alter von 14 bis 64 Jahren bereit, für E-Mail-Dienste zu zahlen. Es folgen Nachschlagewerke (Wikipedia mit 16%, Routenplaner mit 13%, soziale Netzwerke mit 10%) und Verkehrsinfos, Fahrpläne und das Wetter mit je 8%. Für journalistische Angebote wie aktuelle Nachrichten aus Politik und Wirtschaft würden 6% zahlen.

Schlupflöcher durch die Paywall

Viele Verlage „bieten“ Schlupflöcher durch ihre Paywall an. Ein Grund: Zufällige Besucher sollen nicht gleich abgeschreckt werden. US-Zeitungen haben ein weiteres Modell entwickelt: Bei Nutzung des Wlans in bestimmten Cafés kann man eine bestimmte Anzahl von Artikeln kostenlos nutzen.Kunden der Café-Kette Starbucks können über das freie Wlan in den Filialen zusätzlich zu den zehn freien Artikeln pro Monat weitere 15 pro Tag kostenlos zu lesen.

Und das Wall Street Journal hatte „letztes Jahr begonnen, eigene (kostenlose) Wlan-Hotspots einzurichten, um LeserInnen an das Internetangebot der Zeitung zu binden“, so die taz.