„Bei BTX gab es seit 1980 oben in der rechten Ecke einen kleinen Zähler mit den angefallenen Kosten. Wollte man eine kostenpflichtige Seite ansurfen, wurde der vom Anbieter dafür verlangte Preis transparent angezeigt – “ja oder nein?” war die einzige Entscheidung, die man als Leser treffen musste. Weiterlesen Dokumentiert: ein altes Bezahlmodell – aus dem 80er Jahren
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Dokumentiert: Die Grenzen der Diversifikation für Zeitungsverlage, wenn sie dem Journalismus gerecht werden wollen
„Aus Verlagen werden Medien- oder gleich Mischkonzerne, thematisiert wird das in den hauseigenen Presseprodukten jedoch kaum. Die Glaubwürdigkeit des Journalismus gerät in Gefahr. Eine Offenlegungspflicht aller Beteiligungen im Handels- und Dienstleistungssektor wäre als Basis wünschenswert, genauso wie Veröffentlichungs-Historien der Redakteure. Transparenz gewährleistet nebenher die Seriosität der Kernmarke als auch des publizistischen Outputs für Publikum und Werbekunden. Im Onlinebetrieb ist sie bereits weit verbreitet, im Print technisch nicht umsetzbar.“
Kein Beweis für eine allgemeine „Kostenloskultur“ im Netz
25 Prozent der Internetnutzer in Deutschland zahlen für journalistische Inhalte im Web, meldete heise.de. 17 Prozent der Internetnutzer geben Geld für einzelne journalistische Beiträge aus und ebenfalls 17 Prozent zahlen für ein Abo.
Zahl der Musik-Downloads nimmt ab – Streamen ist das neue Runterladen
Die Musik-Industrie muss sich auf den nächsten Wandel ihres Geschäfts einstellen. Streaming-Dienste, die Musik im Abo anbieten, laufen Downloadplattformen den Rang ab, berichtete die taz.
Lese-Tipp: Crowdfunding im Journalismus
Was ist eigentlich aus den erfolgreich finanzierten Projekten des Jahres 2013 geworden? Was können Journalisten von der Schwarmfinanzierung erwarten? Dauerhafte Geschäftsmodelle oder vor allem PR in eigener Sache? Der journalist hat bei fünf erfolgreichen Crowdfundern nachgefragt.
