Zitiert: Politische Einflussnahme gibt es nicht

Das Verlangen von Politik, in der Tagesschau vorzukommen, ist zweifellos groß. Aber wissen Sie, wie viele Menschen aus der Politik mich bei der Tagesschau angerufen haben? Genau: Null. Keine einzige Politikerin und kein Politiker hat jemals versucht, Einfluss zu nehmen.

Kai Gniffke, horizont.net, 5.4.2023 (online)

Zitiert: Stellenabbau in den Medien

Jetzt wird Digital First gnadenlos vorangetrieben. Sonst ist es kaum nachvollziehbar, warum jetzt mit aller Gewalt und um den Preis riesigen Stellenabbaus diese Sparrunden durchgedrückt werden. Die Voraussetzungen sind ja sehr unterschiedlich, ob ÖRR oder privates Unternehmen. Warum machen alle gleichzeitig diesen Schritt? Das scheint wie verabredet. Das eine Steinchen fällt und reißt alle anderen mit in den Abgrund.

Kathlen Eggerling, taz.de, 5.4.2023 (online)

Zitiert: Die Filterblasen-Theorie ist überholt

Durch Algorithmen im Internet konsumierten Nutzer vor allem Inhalte, die ihrem Weltbild entsprechen. Das steigere die Ablehnung gegensätzlicher Meinungen – so heißt es oft. Soziologin Anna-Katharina Meßmer hält diesen Erklärungsansatz für falsch. […] Filterblasen, so die landläufige Meinung, entstehen dadurch, dass uns…

Zitiert: Journalistische Influencer? Influencer für Journalismus?

Die versprochene Liste der Forscherinnen klingt wie der Traum eines jeden Journalisten: Endlich kann ich Menschen mit meinen Inhalten erreichen, die ich normalerweise nicht erreiche. Mindestens genauso spannend wie die Ergebnisse der Studie ist allerdings die Frage, wie eine Kooperation zwischen Journalismus und Influencern aussehen könnte. Der Beziehungsstatus der beiden ist kompliziert:

Sind politische Influencer eine Verlängerung des Journalismus, deren Follower ihnen auf einer privaten Ebene mehr vertrauen als Journalisten auf einer professionellen? Oder sind sie bloße Werbeträger und betreiben Marketing für den Journalismus?

Johanna Bernklau, MDR Altpapier, 03.04.2023 (online)