Zitiert: 85 Prozent der Welt kommen in deutschen Medien kaum vor

Die übergroße Anzahl der Menschen leben im Globalen Süden. Trotzdem spielt dieser Raum in Medien oft kaum eine Rolle. Eine Studie legt Missstände auf und liefert Fakten zu Leitmedien. Nachrichten aus den Ländern des Globalen Südens fristen eine Randexistenz in der Berichterstattung…

Zitiert: Warum und wie die Stimmung in der DDR 1990 gedreht wurde

Und die SPD schlägt einen Runden Tisch auch für Bonn vor. Sechs Wochen vor der Volkskammerwahl in der DDR im März 1990 sagen ihr Umfragen dort immer noch eine absolute Mehrheit voraus. Ihre Genossin Anke Martini findet, dass die Ostdeutschen den nötigen…

Zitiert: Der kleine Nenner der deutschen Bundesländer-Medienpolitik

Weil sich die bunten Bundesländer-Regierungskoalitionen halt immer einigen müssen, basiert die deutsche Bundesländer-Medienpolitik auf derart kleinen Nennern, dass Parteigrenzen nicht erkennbar sind. Was natürlich nicht heißt, dass die deutsche Bundesländer-Medienpolitik immer oder oft recht hätte. […] Wem sich in Medien-Dingen eher vertrauen lässt – der parteiübergreifend einigen Bundesländer-Medienpolitik mit ihren über Jahrzehnte verkrusteten Mechanismen, oder der EU, die sich jede Menge neue Kompetenzen schafft, ohne schon mal bewiesen zu haben, dass sie sinnvolle Medienpolitik kann, bleibt eine brisante Frage.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 18.4.2023 (online)

Zitiert: Falschnachrichten zerstören auch das Vertrauen in Informationen aus seriösen Quellen

Die Wissenschaftler organisierten Versuche mit 2735 Probanden, denen sie Nachrichtenpakete mit unterschiedlich hohem Anteil an Blödsinn vorlegten. Die Rate an Falschnachrichten betrug 17, 33, 50, 66 oder 83 Prozent. Damit die jeweilige Weltanschauung oder politische Überzeugung der Studienteilnehmer die Ergebnisse nicht verzerrte,…

Zitiert: Carsten Brosda fordert vom Zukunftsrat langfristige Perspektive für ARD und ZDF

Öffentlich-rechtliche Angebote sollten „nicht bloß eine Ausfallbürgschaft für private Medien“ sein, sondern „eine echte Alternative, die antreibt und die blinden Flecken profitorientierten Medien­schaffens ausleuchtet“. Der Zukunftsrat könne Politik nicht ersetzen, aber den ersten Aufschlag liefern, der die breite Debatte ermögliche. Für „fatal“…