Zitiert: Wie Indigene in Kolumbien die mediale Welt erobern

Moderne Radiostudios, qualifizierte Journalist*innen und innovative Kommunikationsstrategien haben dazu geführt, dass indigene Organisationen in Kolumbien hör- und sichtbarer werden. Die Wiege des Aufbruchs in diese Medienwelt steht im Verwaltungsbezirk Cauca im Südwesten Kolumbiens, wo Koka-Plantagen sprießen, wo Guerilleros und Paramilitärs bis heute…

Zitiert: Afghanistan-Debakel als Folge medialer Zerrbilder

Auch das Afghanistan-Debakel im Sommer 2021 ist ein Beispiel für die Folgen (medialer) Zerrbilder. Nach dem Abzug westlicher Truppen übernahmen die islamistischen Taliban wieder das Land. Die Überraschung im Westen war groß. Allerdings war die Berichterstattung jahrelange aus den Großstädten gekommen und…

Zitiert: Demokratie muss mit demokratischen Mitteln verteidigt werden

Wir können nicht die Presse- und Meinungsfreiheit durch ein Verbot von Medienkanälen verteidigen. Selbst wenn das, was die verbreiten, gegen die Presse- und Meinungsfreiheit gerichtet ist. Wir geraten sonst auf eine ganz abschüssige Bahn: Was wird denn dann als Nächstes verboten?

Johan Taubert, der Chef der schwedischen Verlegervereinigung, taz.de, 8.5.2022 (online)

Zitiert: Journalisten müssen radikal anders denken

Ich übe mich sooft wie möglich darin, radikal anders zu denken – anders, als viele von uns mal vor etlichen Jahren in diesen Beruf eingestiegen sind. Entscheidend wird nicht mehr sein, was gedruckt ist, sondern was, wie und wann veröffentlicht wird. Jeder Tag muss eine Übung sein im Loslassen von alten, liebgewonnenen Gewohnheiten. Von Dingen, die „Wir-doch-immer-so-gemacht-haben“, von alten Wahrheiten über vergängliche Geschäftsmodelle. Jetzt ist die Zeit, klug zu handeln und klug in die Zukunft zu investieren.

Annette Binninger, mediummagazin.de, 15.5.2022 (online)