Zitiert: Was Eltern vom Kinderfernsehen erwarten

7 von 10 Eltern ist es wichtig, dass die Sendung in Deutschland produziert ist und die hiesige Lebenswelt widerspiegelt. Je älter die Kinder sind, desto wichtiger ist dies den Eltern. […]

Die Programmanalyse zeigt, dass privat-kommerzielle Kindersender nur einzelne Sendungen oder Formate in Deutschland und mit Bezug zu einer deutschen Lebensrealität produzieren. Im öffentlich-rechtlichen Kinderkanal von ARD und ZDF (KiKA) sind mehr als 7 von 10 Sendungen in Deutschland produziert oder koproduziert.

Maya Götz, Televizion Digital, 2023 (online)

Zitiert: Fehlende Daten, falsche Ziele für den KIKA beim Medienreformstaatsvertrag

Die Medienwissenschaftlerin Maya Götz sieht die Abschaltung der terrestrischen Kika-Ausstrahlung ähnlich kritisch: „Gegen den Abruf einzelner Sendungen in einer Mediathek hat die strukturierende Kraft eines linearen Angebots kaum eine Chance, vor allem, wenn die Suche danach auf einer ARD-ZDF-Mediathek mehr Aufwand bedeutet.“…

Zitiert: Netflix liegt bei Kindern erstmals vorn

Ein besonders deutlicher Wandel zeigt sich beim Bewegtbildkonsum: Seit Beginn der Studienreihe im Jahr 1999 dominierten die Kindersender KiKA und Super RTL die Liste der beliebtesten Angebote. In der KIM-Studie 2024 wurde mit Netflix nun erstmals ein Streamingdienst zur beliebtesten Plattform für…

Zitiert: KiKA darf laut Robra auch künftig linear senden

Die Angebote des KiKA sollen künftig nur Online abrufbar sein. So wollen es jedenfalls die Ministerpräsidenten der Länder. Ein lineares Programm bleibt laut Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra aber trotzdem möglich. […]

Die Aussage sorgte für Überraschung. Immerhin weisen die aktuell diskutierten Reformvorschläge der Länder für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk bislang in eine andere Richtung. Demnach sollen die Inhalte des KiKA allerspätestens ab Anfang 2033 nur noch online als sogenannte On-Demand-Angebote abrufbar sein. Das wird mit der vorrangigen Nutzung neuer Medien durch junge Menschen und mit Kosteneinsparungen begründet.

MDR online, 28.02.2025 (online)