Zitiert: Warum Content Marketing kein Journalismus ist

„Unabhängigkeit bildet mithin das entscheidende konstituierende Merkmal des Journalismus. Er muss also möglichst weitgehend von politischen, ökonomischen und anderen Zwängen befreit sein, wenn er seine Funktion erfüllen soll. Diese Autonomie ist zwingende Voraussetzung dafür, dass der einzelne Journalist unabhängig recherchieren und berichten.

Auf der Arbeitsebene bedeutet dies, dass sich Journalisten mit aller Kraft um Wahrheit und Wahrhaftigkeit bemühen und unparteiisch, sorgfältig, vollständig und ergebnisoffen recherchieren und informieren. Ein weiteres konstituierendes Merkmal besteht darin, für die Berichterstattung mindestens zwei voneinander unabhängige Quellen zu berücksichtigen und klar zwischen Bericht und Meinung zu unterscheiden. Weiterlesen Zitiert: Warum Content Marketing kein Journalismus ist

Zitat: Wie der Journalismus wieder einmal versagt hat

„Die Medien haben versagt. Viele Fernsehanstalten sind nur noch lächerliche Abziehbilder ihrer selbst, und unter Milliardären scheint es neuerdings in Mode gekommen zu sein, Zeitungen aufzukaufen und so eine ernsthafte Berichterstattung über die Reichen und Superreichen zu verhindern. Seriösen Investigativ-Journalisten fehlt es…

Investigativ oder wie einfach es sein kann, einen Scoop zu landen

„Wir haben nämlich einfach mal in den US-Haushaltsplan geguckt. Und da stand drin: die Standorte der US-Atomwaffen in Deutschland werden nachgerüstet. Das war also gar nicht so schwierig – man muss nur drauf kommen, wo man Informationen suchen und finden kann. Und man muss in diesem Seiten- und Zahlenwust natürlich auch das Kleingedruckte lesen, man muss es interpretieren, recherchieren und die Verantwortlichen konfrontieren. Aber so bekommt man eine Geschichte, die weltweit verbreitet wird.“

 

Ilka Brecht, kress.de, 31.05.2016

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MDR mit Korrektur-Seite

Mit dieser neuen Rubrik wolle man „im Sinne einer weiteren Verbesserung der Transparenz im MDR den Umgang mit Fehlern im Programm noch nachvollziehbarer zu gestalten“, erklärte am 11. April mit Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi einer der fünf Programmdirektoren des MDR.

„Zu den fehlerhaften Inhalten, die in der neuen Rubrik künftig angezeigt und korrigiert werden, können beispielsweise faktische Fehler in Moderations- und Beitragstexten oder fehlerhafte Zusammenhänge und Bildsequenzen gehören. Die Richtigstellung wird möglichst zeitnah erfolgen. Alle Korrekturen werden chronologisch aufgelistet und zwölf Monate vorgehalten.“

 

Korrektur-Seite (online)