Zitiert: Es geht um Inhalteförderung, nicht um die Förderung von Projekten oder Institutionen

Wir haben den Medienstaatsvertrag Berlin-Brandenburg novelliert und der Medienanstalt mabb die Möglichkeit zur Förderung von Lokaljournalismus gegeben. Dieser Weg wurde gewählt, weil das die Landesregierung, der Staat aus guten Gründen nicht selbst tun kann. Das könnte die Unabhängigkeit der geförderten Medien in…

Zitiert: Tempolimit für Forschungs-Veröffentlichungen

Fast so schnell wie die Infektionen mit Sars-CoV-2 breiten sich derzeit Nachrichten aus der Wissenschaft aus. Nach dem Shut-down ist dringend ein Shut-up nötig. …. Vornehmer ausgedrückt braucht es ein Tempolimit für Fachartikel und andere wissenschaftliche Publikationen. Das liegt nicht etwa daran,…

Zitiert: Was Journalismus in der Corona-Krise leisten müsste

Einerseits wären sicherlich die Spezialistinnen im Wissenschaftsressort am ehesten in der Lage, wissenschaftliche Aussagen von Experten auch einzuordnen und eben die Validität der kommunizierten Zahlen kritisch zu interpretieren. Andererseits braucht es ja vor allem einen distanzierten Journalismus, der verschiedene Perspektiven aus verschiedenen…

Zitiert: Wissenschaftler müssen sich irren dürfen

Sie müssen in der Forschung sogar daran arbeiten zu beweisen, dass die Wissenschaft sich geirrt hat. Wissenschaft, also die Suche nach Wahrheit, muss per se mit Unsicherheit leben. Deshalb ist es grundfalsch, Wissenschaftler als unfehlbare Medienstars aufzubauen. Und: Wissenschaftler sind Experten in ihrem je eigenen Fachgebiet. Deshalb braucht es in der demokratischen Gesellschaft Journalismus: einen recherchierenden, distanzierten Journalismus, der verschiedene Perspektiven, auch verschiedene Fachgebiete befragt.

Klaus Meier, schwaebische.de, 05.04.2020 (online)

Zitiert: TV-Journalisten nutzen Social Media als Ideenlieferant

Die Forscher Lars Willnat und David H. Weaver fanden heraus, dass keine andere Gruppe von Journalisten in den USA Social Media intensiver als Ideenlieferant für neue Storys nutzt als TV-Journalisten … Sie folgerten, es sei sehr wahrscheinlich, dass das Fernsehen auch durch den konstanten Import von Social-Media-Inhalten zu einer Plattform für Sensationen und Polarisierung geworden sei. Isomorphismus wird dieser Prozess in der Forschung genannt – die sukzessive Anpassung der einen Institution an die dominante Logik einer anderen.

Christian Bartels, MDR Altpapier, 25.2.2020 (online)