Zitiert: Wie durchschaut man sofort, wenn Journalisten ihre Artikel verfälschen?

„Szenischer Einstieg“ sagt man im Journalistenjargon. Es ist ein Stilmittel, mit dem der Autor beim Leser sogenannte „Bilder im Kopf“ erzeugen will, so wie im Kino. In unserem Fall kombiniert er abgewetzte Klischees zur Tristesse von Tagelöhnern, Reihenhäusern, Obdachlosen und Hundegebell.

Wenn Sie so etwas lesen, dann müssen Sie wissen: Die Szene ist erfunden oder vom Journalisten zumindest manipuliert. …. Nebelschwaden, bellende Hunde und Leonardo da Vinci. Wenn Sie so etwas lesen, dann wissen Sie es nun: Das hat mit echtem Journalismus nichts zu tun. Hier sind die Verfälscher am Werk.

Kurt W. Zimmermann, ejo-online.eu, 24.06.2019 (online)

Zitiert: Der gröbste Verstoß gegen die Objektivität

Der gröbste Verstoß gegen die Objektivität ist es, wichtige Ereignisse totzuschweigen, unliebsame Meldungen zu unterdrücken oder entscheidende Seiten eines Ereignisses auszublenden. Das waren und sind Methoden in autoritären Systemen, in der Demokratie sind sie allerdings auch nicht unbekannt.

(Dietz Schwiesau/Josef Ohler: Die Nachricht. List, S.35)

Dokumentiert: Das Glaubwürdigkeitsproblem

Faktencheck der Politik – was haben die Parteien versprochen, was wurde umgesetzt? Welcher Sender hat darüber berichtet? Berichten die Medien wahrheitsgetreu? Geben sie die Dinge immer so wieder, wie sie sind? Die Ergebnisse der ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation sind ernüchternd. Immer weniger Menschen beantworten…