Zitiert: Warum berichtet niemand über Gretas Fakten

Die Süddeutsche Zeitung schreibt in einem Artikel mit “Ich werde die ganze Zeit gehört” über den Auftritt von Greta Thunberg beim Weltwirtschaftsforum in Davos, ihr Auftritt “beeindruckt”. Die Autorin beschreibt, was die 17-jährige Aktivistin an hat, wer neben ihr auf dem Podium…

Zitiert: Prämien für bessere Prognosen an Meinungsforscher

An Infratest dimap wurden beispielsweise Boni ausgezahlt, wenn es bei der 18-Uhr-Prognose eines Wahltages näher am tatsächlichen Wahlergebnis lag als die Konkurrenten des ZDF. Das bestätigte der WDR, der für die Wahlberichterstattung der ARD verantwortlich ist.

Lukas Brenner, Katapult, 13/2019 (online)

Zitiert: Warum ein starker lokaler Journalismus wichtig ist

Mitte Dezember war im britischen „Guardian“ ein dringliches Plädoyer zu lesen, dass nur ein starker lokaler Journalismus in der Lage sein werde, den Desinformationen und Fake News unserer Zeit wirksam etwas entgegenzusetzen. Hier ist das Berichtete unmittelbar im Alltag relevant und nachprüfbar.…

Zitiert: Meinungsfreiheit verlangt journalistisches Gehör

Selbstverständlich hat niemand ein juristisches Anrecht auf öffentliches Gehör. Aber die Ignoranz allem Abweichenden gegenüber (es sei denn, es taugt zum Steigbügel für die eigene Ikonisierung) ist das Problem, welches sich hinter der Klage über mangelnde Meinungsfreiheit verbirgt. Fast alles sagen zu dürfen, jedoch mit allen Äußerungen, die eine Diskussion tatsächlich bereichern könnten, ignoriert zu werden, führt ein Grundrecht ad absurdum.

Timo Rieg, heise.de, 28.12.2019 (online)

Zitiert: Wie ein Begriff Kriege legitimiert

Um die gegenwärtigen Konflikte in der Welt zu beschreiben, nutzen Medien und Politiker häufig Begriffe wie »asymmetrische«, »hybride« oder »neue Kriege«. Das Problem: Sie sind analytisch unpräzise und empirisch umstritten. Zugleich dienen sie als Rechtfertigung für die Kriege des 21. Jahrhunderts. … Medienvertreter hingegen sollten sehr achtsam mit den Etiketten der »neuen«, »hybriden« und »asymmetrischen« Kriege umgehen. Als vage Sammelbegriffe tragen sie nicht immer zur Aufklärung bei, sondern verhindern diese teilweise sogar.

Sebastian Haupt, Katapult 09/2016 (online)