Zitiert: Kritischer Journalismus ist im Sport häufig Pseudo-Kritik

Kritischer Journalismus – im Sport kann ich das ganz gut beurteilen – ist häufig Pseudo-Kritik. Probleme werden nicht klar adressiert und analysiert, sondern kommen eher als eine Art grundsätzlicher schlechter Laune daher. Da sind wir wieder bei der Distanz zwischen den Protagonisten,…

Zitiert: Sprache alle wird gesellschaftliche Umstände nicht verbessern

Wir werden mit der Sprache unzufrieden bleiben, bis die gesellschaftlichen Umstände sich bessern; allerdings kann die Sprache genau dazu einen kleinen Beitrag leisten. Wir werden rumprobieren, was die Sprache genauer macht, und vom Ergebnis überlassen, was sich gut und flüssig sprechen lässt.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 18.10.2020 (online)

Zitiert: Europäische Verleger sehen Erfolge mit Abonnementstrategien

Man wisse, so die Studienmacher, dass europäische Verlage bei der Umgestaltung der Geschäftsmodelle eine Vorreiterrolle spielten. Deshalb teile man im Rahmen der Studienauswertung einige der Erfolgsfaktoren, die bei der Verlagerung auf Abonnementstrategien eine positive Rolle spielten. …

  • Qualitätsjournalismus mit Premium-Produkten paaren
  • Konzentration auf die Bildung von Gewohnheiten für die treuen Leser
  • Schaffung eines nachhaltigeren Geschäftsmodells auf lange Sicht

Beat Hürlimann, horizont.net, 06.10.2020 (online)

zur Studie (pdf)

Zitiert: Nichts als die Wahrheit

Seriöser Journalismus stößt an seine Grenzen, wenn Populismus immer radikaler wird. Zahlreiche US-Medien ziehen daraus Konsequenzen und kämpfen gegen das Krebsgeschwür aus Schwindeln, Verdrehen und Beleidigen – in einer Wortwahl, die hierzulande als schwerer Verstoß empfunden würde. Noch. … Selbst die „Süddeutsche“…

Zitiert: Was BILD-TV für BILD bringt

Julian Reichelt: Live heißt, gesagt ist gesagt. Damit entfällt die Autorisierung. Wir führen bei Bild so gut wie keine klassischen Zeitungsinterviews mehr. Wir machen Live-Interviews und werten sie dann für Print aus. Ich bin mir sicher, dass 80 Prozent der so entstandenen Zeitungsüberschriften eine Autorisierung nicht überlebt hätten.

Steffen Grimberg, kress.de, 15.10.2020 (online)