Zitiert: Jüngere Journalist*innen wollen mehr Subjektiviät

Die Jüngeren haben eine tiefe Sehnsucht nach neuer Subjektivität. Das ist eine ganz spannende Entwicklung. Gerade der journalistische Nachwuchs definiert sich zunehmend nach seiner eigenen, ganz subjektiven Perspektive. Und er hat eine andere Perspektive auf politische Aktionen und den journalistischen Beruf.

Stefan Raue, faz.net, 15.11.2020 (online)

Zitiert: Die Qualität der Berichterstattung über Wissenschaft

Studien zeigen, dass die Berichterstattung über den Klimawandel, Pestizide, die Verbreitung von SARS-CoV2 und anderen wissenschaftlichen Themen einige Defizite aufweist, die eine Politisierung von Wissenschaft und eine Polarisierung gesellschaftlicher Auseinandersetzungen verstärken dürften. …. In den vergangenen Jahren erhielten verschiedene Wissenschaftsthemen ein hohes…

Zitiert: Berliner Zeitung – Die Entscheidung des Teams zählt

Wir sind überzeugt, dass der Journalismus seine beste Zeit noch vor sich hat. Wir glauben aber auch daran, dass der Journalismus von morgen reformiert werden muss, um seine Glaubwürdigkeitsprobleme zu lösen, seine Reichweite zu erhöhen und Wege in nachhaltige Geschäftsmodelle zu finden.…

Zitiert: Medienhäuser müssen mehr als Verteilmaschinen sein

Die allermeisten Medienhäuser waren bis jetzt nicht in erster Linie Inhaltsproduzenten, sondern im Wesentlichen Verteilmaschinen: Sie haben davon gelebt, dass sie hocheffiziente Verteilkanäle zu ihrem Publikum aufgebaut haben. Dafür haben sie manchmal Inhalte benötigt. Das Businessmodell bestand aber darin, auf diesen Verteilkanälen…

Zitiert: Wie Lügen zur Wahrheit werden

Wenn ich Ihnen sage: ‚Der Himmel ist grün‘, dann ist es gar nicht so sehr mein Ziel, dass Sie mir auf Anhieb glauben. Mein Ziel ist es vielmehr, so häufig zu behaupten, der Himmel sei grün, bis Ihre Ressourcen, den Widerspruch auszuhalten, erschöpft sind und Sie einlenken und sagen: ‚Das ist Ihre Meinung. Ich denke, der Himmel ist blau. Es gibt wohl keine Möglichkeit, die Farbe des Himmels objektiv festzustellen.‘ Steter Tropfen höhlt den Schädel.

Marina Weisband, zeit.de, 26.01.2017 (online)