Unsere Journalistinnen und Journalisten sind bessern ausgebildet als je zuvor und darum kein bisschen weniger kompetent als frühere Generationen. Was es aber braucht, ist der entschlossene Wille in so manchen Führungsetagen, konsequent den bestmöglichen Journalismus zuwege zu bringen.
Ich erlebe… Weiterlesen
Manche Debatten wirken neu und sind vielleicht doch alt? Vor Jahren bin ich durch meinen Kommilitonen Tobias Eberwein auf das Thema „New Journalism“ gestoßen.
In den 1960er und 70er Jahren verschob diese journalistische (?) Bewegung bewusst Grenzen. Autoren wie Tom… Weiterlesen
Geschichten aufzuschreiben, reicht nicht mehr; auch Journalisten haben offenkundig das Bedürfnis, sich selbst erzählen zu müssen – als Marke, als „Influencer“, als Avatar. KI beschleunigt diese Translokation: Journalismus verwandelt sich in Performances: in inhaltsleere Selbsterzählungen, in denen Köpfe und Frisuren… Weiterlesen
Die Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout hat ein Buch darüber geschrieben, wie sich Reaktionen und Interaktionen vor die Ereignisse schieben, die zum Material für Selbstpositionierungen werden. Nicht nur der Politik, auch Medien hat sie attestiert, tief im Reaktionsmodus zu stecken: Die erwarteten… Weiterlesen
Die Flut KI-generierter Bilder im Netz häuft sich – gerade bei aktuellen und Aufsehen erregenden Ereignissen. Zugleich haben die Medien einen steigenden Druck, aktuelle Ereignisse medial schnell abzubilden. Um das nötige Material dafür zu recherchieren und zu verifizieren, braucht es… Weiterlesen