Zitiert: Medienförderung auf eine effiziente Förderung demokratisch relevanter Medienqualität umstellen

Die Autoren regen an, die Medienförderung insgesamt und insbesondere für nicht kommerzielle Sender zu überdenken. „Sinnvoll wäre es, Medienförderung als Ganze aufzustocken und auf eine effiziente Förderung demokratisch relevanter Medienqualität umzustellen.“

derstandard.de, 07.07.2020 (online)

zur Studie (online)

Zitiert: Schafft die Pressestellen ab

„Pressestellen sind Zeitverschwendung“ – oft droht Verdunklungsgefahr statt Aufklärung. … Wer heutzutage bei einer Pressestelle eines Bundesministeriums anruft, verschenkt Zeit. Kaum eine Anfrage wird von den Beamten direkt am Telefon beantwortet, stattdessen muss man Fragen nochmals per Mail zuschicken. Antworten kommen danach…

Zitiert: Sommerinterviews als stumpfe Picknickmesser

Sommerinterviews heben aufgrund ihrer Genrekonventionen jedes populistisches Moment eines politischen Akteurs; es ist im Grunde ja nur eine Parteiprogrammschau. Gleichzeitig lassen sie die Protagonisten harmlos und nah am Menschen wirken – Sommerinterviews sind ein kommunikativer Bräunungsverstärker für jeden AfDler. (…) Solch ein Austausch ist schon bei demokratischen Politikern journalistisch ein stumpfes Picknickmesser. Bei einem Rechtsextremen, von dem sich selbst die AfD distanziert, muß diese Form aufgrund seiner Kritiklosigkeit zwangsläufig scheitern.

Samira El Ouassil, in uebermedien.de (Paid), zitiert im MDR-Altpapier, 08.07.2020 (online)

Zitiert: Künstliche Intelligenz dient den Mächtigen, zementiert Verhältnisse und Vorurteile

Künstliche Intelligenz, so wie sie momentan existiert, ist im Kern ihres Wesens eine Technologie, die zu einem überwältigenden Teil den ohnehin schon Mächtigen dient und die bestehenden Verhältnisse und Vorurteile zementiert, anstatt sie infrage zu stellen. Es geht also eigentlich nicht darum, das entsprechende KI-System oder einen intransparenten Algorithmus nachzujustieren, sondern darum zu überlegen, ob solche Systeme überhaupt geeignet sind, um in dem Ausmaß in die Gesellschaft einzugreifen, wie es momentan der Fall ist.

Michael Moorstedt, sueddeutsche.de, 12.07.2020 (online)