Zitiert: Satire und Investigation

Die Satire weiß meistens schon vorher, dass sie treten will, und auch wohin, nämlich nach oben. Die Investigation muss erst einmal herausfinden, ob es überhaupt einen Grund zum Treten gibt, und dann meist vorsichtig die Beine in mehrere Richtungen strecken.

Thore Rausch, MDR Altpapier, 09.10.2026 (online)

Zitiert: Vom themenspezifischen Medienmisstrauen zum allgemeinen Medienmisstrauen

Wenn man all diese Erkenntnisse aus der Forschung sowie die fortlaufende Medienkritik und das verheerend geringe Medienvertrauen in die deutschsprachige Berichterstattung versteht und kombiniert, dann müsste man als verantwortungsvolle Führungskraft, als Chefredakteur oder Intendantin alles stehen und liegen lassen und sofort tätig…

Zitiert: Journalismus in Zeiten kürzer werdender Aufmerksamkeitsspannen

Der Medienkonsum wird in Teilen zunehmend oberflächlich, kursorisch. Da liest man vielleicht noch die Titelzeile und den ersten Absatz, klickt sich durch Social-Media-Kacheln, schaut sich ein kurzminütiges Interviewreel an. Nicht immer folgt darauf ein Weiterrecherchieren, eine tiefere Beschäftigung mit dem Thema. Daraus…

Das Ende des Arznei-Telegramms ist wirklich nicht das, was ich wollte, und unser Redaktionsteam auch nicht. Aber leider habe ich es nicht geschafft, einen Nachfolger zu finden. Also musste ich die Reißleine ziehen. Sonst wäre ich mit über 80 immer noch hier,…

Zitiert: Journalismus ist so wichtig wie Strassen oder Strom

Es gibt „jetzt eine Untersuchung der Universität Glasgow, die den Wert von Medien noch breiter angeschaut hat. Das Fazit: Öffentlich-rechtliche Medien haben die gleiche Bedeutung wie andere Infrastrukturen, also Verkehr, Energie oder Gesundheitsversorgung. Studien wie diese sind wichtig, denn sie heben den Wert von Journalismus auf eine gesamtgesellschaftliche Ebene.“

SRG-Newsletter, 07.11.2026 (online)