Zitiert: In der westlichen Presse herrschte Schubladendenken

Natürlich reagieren unsere Gesellschaften und die Regierungen auch auf das, was wir Medien schreiben. Wenn es fehlerhaft ist, hat das Konsequenzen, die das ganze afghanische Volk betreffen. […] Während der 20 Einsatzjahre haben wir mit den immer gleichen Aktivistinnen aus der Zivilgesellschaft…

Zitiert: Anforderungsprofil für Intendantinnen

Wenn man ein Anforderungsprofil machen würde, was ein Intendant können sollte, würde dies für mich damit beginnen, dass er mutig sein sollte. Ein solches Amt verlangt die Auseinandersetzung mit der Öffentlichkeit, mit der Politik und anderen Medien, und diese Auseinandersetzung übersteht nur, wer eine eigene Position mutig vertritt. Das ist im Moment wenig erkennbar. […]

Die Gehälter sind nur gerechtfertigt, wenn eine Person den Job ausfüllt. Wenn einer eine Pfeife ist, dann verdient er viel zu viel als Intendant. Aber wenn er es kann, ist er richtig bezahlt. (Paid)

Jobst Plog, Hamburger Abendblatt, 16.11.2022 (paid, online)

Zitiert: Warum JournalistInnen zumeist Parteigänger der Macht sind

Die Presse lügt nicht – es ist viel schlimmer. Die meisten JournalistInnen glauben was sie schreiben. ihre Wahrheiten entstehen auf subtile Weise. […] Die Politik bestimmt damit, was «real» ist, setzt in diesem Rahmen die Ziele der Politik und gibt dann die…

Zitiert: Zahme Medien kann sich die Demokratie nicht leisten

Journalisten müssen unberechenbar sein. Die Chats haben bewiesen, dass man an dieser Aufgabe spektakulär scheitern kann. Worauf es ankommt in diesem schönen, schwierigen Beruf. Journalisten müssen verlässlich unberechenbar und berechenbar unverlässlich sein. Ihre strukturelle Unverfügbarkeit, ja: Unbrauchbarkeit als Werkzeug der Macht ist…