Zitiert: Journalistische Influencer? Influencer für Journalismus?

Die versprochene Liste der Forscherinnen klingt wie der Traum eines jeden Journalisten: Endlich kann ich Menschen mit meinen Inhalten erreichen, die ich normalerweise nicht erreiche. Mindestens genauso spannend wie die Ergebnisse der Studie ist allerdings die Frage, wie eine Kooperation zwischen Journalismus und Influencern aussehen könnte. Der Beziehungsstatus der beiden ist kompliziert:

Sind politische Influencer eine Verlängerung des Journalismus, deren Follower ihnen auf einer privaten Ebene mehr vertrauen als Journalisten auf einer professionellen? Oder sind sie bloße Werbeträger und betreiben Marketing für den Journalismus?

Johanna Bernklau, MDR Altpapier, 03.04.2023 (online)

Zitiert: Gibt es nicht ausreichend Medienjournalismus?

Nun mag man einwenden, es werde in Sachen Springer, Schlesinger oder „Stern“ ja genug berichtet, auch in Feuilletons oder Politikteilen, einen Mangel gebe es überhaupt nicht. Auch bräuchte man selbstredend hierfür kein eigenes Ressort mehr. Eine solche Sichtweise entspricht der Skepsis mancher…

Zitiert: „Ein Social-Media-Post ist kein Projektil“

Konzeptionelle Herausforderungen durch Desinformation Diese demokratische Öffentlichkeit gerät seit einigen Jahren in das Blickfeld der Sicherheitspolitik. Die Nationen der NATO und der EU sehen sich „Hybriden Bedrohungen“ ausgesetzt, zu denen auch Desinformationsaktivitäten gerechnet werden. Die Aufgabe, geeignete Maßnahmen zur Abwehr möglicher Risiken…

Zitiert: Verbrannte Wörter – Sprechen wir noch wie die Nazis?

Kulturschaffende, Parteigenossen, Eintopf – diese Wörter wirken harmlos, doch sie haben eine spezielle Vergangenheit. Der Autor Matthias Heine zeigt: Sie wurden geprägt in der Zeit des Nationalsozialismus. […] Es gibt ja eine umfangreiche einschlägige Literatur, die anfängt mit Victor Klemperers „LTI“ und…