Zitiert: Die Filmschaffenden kehren der Branche den Rücken

Die Filmbranche lebt vom Glamour. Das lässt sich vom 30. Oktober bis 3. November bei den Biberacher Filmfestspielen erleben. Viel Hype, roter Teppich, Glanz und Stars werden aufgeboten, der Welt der Filmillusionen stehen die Illusionen auf dem roten Teppich in nichts nach.…

Zitiert: Kunst ist kein Ziel von Algorithmen und Quoten

Der Glaube indes an Prinzipien der Wokeness und der Political Correctness, die selbst oder gerade bei guter Absicht ihrem Wesen nach einschränkend bis maßregelnd sind, hat bei vielen Studierenden und Lehrenden einen schlichten Grund: Man will dazugehören. Doch genau das ist Gift…

Zitiert: Wie bei den Fernsehfilmen gespart wird

Der „Tatort“ ist vermutlich das letzte Lagerfeuer der deutschen TV-Welt, um das sich immer noch zuverlässig viele Millionen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Gesellschaftsschichten versammeln. Im Fall des Münster-„Tatort“ handelt es sich noch dazu um eine Krimikomödie, da bräuchte man eigentlich erst…

Zitiert: Wie man Themen erzählen muss

Es ist gibt Themen, die anders erzählt werden müssen als der Watergate-Skandal, den de Wecks Helden Carl Bernstein und Bob Woodward Anfang der 1970er-Jahre aufdeckten. Dass wir heute mehr über Depression, Demenz oder die Auswirkungen von sexueller Gewalt wissen, liegt auch daran, dass Journalistinnen und Journalisten erkannt haben, dass es Geschichten gibt, die ihre Kraft erst im Persönlichen entfalten. Und den Mut hatten, ihren Chefredakteuren zu erklären, dass „kleindramatische“ Themen wie etwa Kindererziehung ähnlich relevant sein könnten wie die geheime Panzerstatistik des Verteidigungsministeriums.

Charlotte Theile, sueddeutsche.de, 30.10.2024 (online)