Zitiert: Wofür Frauen ihre Zeit einsetzen können

Würden Frauen ihre Zeit, Kraft und Ressourcen nicht mehr an ihr Aussehen verschwenden, würden sie den Heidi Klum’schen Glaubenssätzen nicht mehr ihren Glauben schenken, dann hätten sie mehr Zeit, Kraft und Ressourcen für das dringend notwendige Aufbrechen traditioneller Strukturen und für das Umstürzen von traditionellen Rollenbildern. […] Dann hätten sie mehr Zeit und Kraft, sich gegen männliche Gewalt zu verbünden und für faktische Gleichberechtigung zu kämpfen. […] Ihre Realitäten, ihre Perspektiven, ihre historischen Errungenschaften werden nicht gelehrt, nicht erzählt, nicht reproduziert.

Karoline Herfurth, sueddeutsche.de, 26.01.2024 (online)

Zitiert: Es gibt kein feministisches Filmemachen beim Fernsehen

So etwas wie feministisches Filmemachen kenne ich beim Fernsehen nicht. Das lineare und das öffentlich-rechtliche Fernsehen sind keine feministischen Medien. Ich kann mir als Regisseurin nicht aussuchen, mit wem ich produziere, mit wem ich drehe, wer die Hauptrollen spielt. All das ist…

Zitiert: Das Kino ist als Massenmedium und kollektive Kunstform gestorben

Als Massenmedium und kollektive Kunstform des 20. Jahrhunderts ist das Kino vielleicht gestorben, das alte System ist längst kollabiert. Aber inzwischen ist es wiederauferstanden, in neuen Formaten. Das Kino ist heute sehr lebendig, in einem radioaktiven Sinne. Es ist überall um uns…

Zitiert: Wer hinter der Kamera arbeitet, entscheidet, wie die Person vor der Kamera abgebildet wird

Und damit auch, wie wir als Zuschauer:innen sie sehen. In der Entstehungsgeschichte des Kinos wurde der Bereich hinter der Kamera sehr schnell männerdominiert. Weiblich gelesene Körper hingegen wurden vor der Kamera in Szene gesetzt und sexualisiert. […] ich beschreibe Ihnen mal eine…