Zitiert: Verschwisterung von Anspruch und Attraktivität

Wir bemühen uns vernünftigerweise und unvermeidlicherweise um die Verschwisterung von Anspruch und Attraktivität. Wenn ein solcher Termin chronisch minoritär wäre, könnte man ihn nicht halten. Wenn man 25 bis 30 Erstsendungen auf so einem Termin hat, hat man damit 40 Millionen Euro…

Zitiert: Die Plausibilität der Fernsehkrimis

Jeder Fernsehkrimi muss, was die Plausibilität angeht, oft mehr als Fünfe gerade sein lassen. Polizeiarbeit in Echtzeit und unter echten Bedingungen wie zum Beispiel Vorschriften? Daraus ließe sich eher kein spannender Film machen. Wenn aber Buch und Regie mit Gespür für die Gesamtatmosphäre und mit einer gewissen Nonchalance Lücken zu lassen wissen, sind diese Lücken, Unwahrscheinlichkeiten, ist ein Hakenschlagen der Handlung kein Problem.

Sylvia Staude, fr.de, 18.4.2022 (online)

Zitiert: Post-faktisches Fernsehen

Filme und Streaming-Serien, die Geschichte, soziale, kulturelle, biografische Zusammenhänge bewusst für null und nichtig erklären, die eine ahistorische, völlig subjektive Parallelwelt erschaffen, die nur wahr ist, weil man es so will. Man hat keine Verpflichtung gegenüber der Wirklichkeit, man schafft sie sich.…

Das ARD-Bekenntnis zum Fernsehfilm

„Trotz knapper werdender Mittel wird die ARD an einem unserer wichtigsten Güter, dem Fernsehfilm made in Germany, nicht rühren”, kündigte Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen bei der Jahreskonferenz der ARD-Koordination Fernsehfilm und ARD-Degeto in Hamburg an. „Meine Überzeugung ist, dass wir…