Der Ertrag der öffentlich-rechtlichen Sender lag im Jahre 2012 mit 8,6 Mrd. Euro ca. 22 Prozent über dem Wert des Jahres 2000. Damals hatte man Erträge von 7,35 Mrd. Euro.
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ARD und ZDF: Personalaufwendungen steigen um fast 350 Mio. Euro, Programmaufwendungen sinken weiter
ARD und ZDF haben laut 19. KEF-Bericht in 2013 für 2013 – 2016 Programmaufwendungen von 14.629 Mio. Euro angemeldet. ARD und ZDF haben in 2013 von der KEF 14.620,5 Euro anerkannt bekommen. (Abstriche von der Anmeldung gab es beim ZDF.)
Im 18. KEF-Bericht (2011) heißt es: Für die Programmaufwendungen im Bestand werden für den Zeitraum 2013-2016 für die ARD 9.743,0 Mio. €, für das ZDF 4.925,9 Mio. €, für das Deutschlandradio 184,7 Mio. € und für ARTE 484,9 Mio. € (jeweils ohne Programmverbreitungskosten) als Finanzbedarf anerkannt. Das heißt, ARD und ZDF haben in 2011 für 2013 – 2016 für Programmaufwendungen 14.668 Mio. Euro anerkannt bekommen. Weiterlesen ARD und ZDF: Personalaufwendungen steigen um fast 350 Mio. Euro, Programmaufwendungen sinken weiter
Zitiert: Netz wird für TV ausschlaggebend
Meiner Meinung nach wird das klassische Fernsehen insgesamt eine große Nische besiedeln; da geht es gar nicht mehr um Private und Öffentlich-Rechtliche, egal, wie innovativ die sind. Gewinner sind Plattformen wie YouTube, die TV-Sender konkurrieren nicht mehr, sondern nutzen es. Die TV-Programme,…
Zitiert: Kein Qualitätswettbewerb zwischen öffentlich-rechtlich und privat in Deutschland
In Deutschland gibt es eine klare Arbeitsteilung: Die Privatsender betreiben die Entwicklung von Entertainmentformaten, die sie zudem im Wesentlichen aus dem Ausland übernehmen und für Deutschland modifizieren, während sich die Öffentlich-Rechtlichen auf Information, Dokumentation, politische Talkshows und den „Tatort“ konzentrieren. Dazwischen gibt es im Prinzip keinen Wettbewerb, nicht einmal zwischen ARD und ZDF. Das wird sich vermutlich erst ändern, wenn Pay-TV und die neuen digitalen VoD-Plattformen vermehrt selbst produzieren.
Lutz Hachmeister in Blickpunkt:Film 9/2014
BBC 3 als Vorbild für ARD-ZDF-Jugendkanal
BBC 3 war im Februar 2003 gegründet worden und erreichte im Jahr 2013 einen durchschnittlichen Marktanteil von 1,5 Prozent. Bisher wird BBC 3 von 19.00 Uhr bis 4.00 Uhr ausgestrahlt und teilt sich eine Frequenz mit dem Kinderkanal CBBC, der von 7.00 bis 19.00 Uhr sendet.
Allerdings werden für das neue Angebot von BBC 3 anstelle von 75 Mio Pfund (90 Mio Euro) künftig nur noch 30 Mio Pfund (36 Mio Euro) zur Verfügung.
Bei dieser Finanzausstattung kann man nicht mehr digital-terrestrisch oder über andere lineare Verbreitungswege zu empfangen sein. Stattdessen wird das Angebot dann nur noch als Online-Kanal über den BBC-iPlayer abrufbar sein.
Quelle: Funkkorrespondenz 11/2014
