Im Gegensatz zu Bezos ist Döpfner geübt in Post-Shitstorm-Besinnungsaufsätzen. Man erinnere etwa an seinen großen Einfangversuch im Juni 2022: Damals gab es Proteste gegen einen Gastkommentar, in dem der ‚Sendung mit der Maus‘ unterstellt wurde, Kinder mit ‚Transgender-Ideologie‘ zu ‚indoktrinieren‘. Damals war Döpfner sichtlich bemüht, Springer wieder als Haus ‚für Vielfalt und Freiheit‘ zu positionieren, das doch bitte wieder an der LGBTIQ-Jobmesse Sticks and Stones teilnehmen möchte, von der es vorläufig ausgeladen wurde. Übrigens: Nach dem Musk-Beitrag in der ‚Welt‘ haben die Messeveranstalter Springer nun einen Ausschluss für die Dauer von zehn Jahren ausgesprochen
Anna Ernst, Medieninsider Newsletter, 15.01.2025 (online)