Das lineare Radio steht für einen Anteil von über zwei Dritteln an der gesamten Nutzungsdauer im Audiobereich, das lineare Fernsehen erreicht im Videobereich etwas über die Hälfte der gesamten Nutzungsdauer. Interessant ist hier der Aspekt, dass 2026 erstmals kein weiterer Anstieg der non-linearen Videonutzungsdauer zu verzeichnen war, sich der skizzierte Transformationsprozess also etwas zu verlangsamen scheint.
Auch hier gibt es weiterhin deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Im Videobereich liegt bei den 14- bis 29-Jährigen der Anteil der non-lineare Nutzung an der Gesamtnutzungsdauer bei 88 Prozent. Anders in den höheren Altersgruppen: Bei den 50- bis 59-Jährigen kommt das lineare Fernsehen bereits auf einen Anteil von über 60 Prozent, dieser klettert bei den ab 70-Jährigen auf mehr als 90 Prozent.
Media Perspektiven, 23/2026 (online)

