Zitiert: Lineare Video- und Audioangebote bei der Gesamtnutzungsdauer weiter vorne

Das lineare Radio steht für einen Anteil von über zwei Dritteln an der gesamten Nutzungsdauer im Audiobereich, das lineare Fernsehen erreicht im Videobereich etwas über die Hälfte der gesamten Nutzungsdauer. Interessant ist hier der Aspekt, dass 2026 erstmals kein weiterer Anstieg der…

Zitiert: Es stellt sich immer die Frage, wer die Öffentlichkeit kontrolliert

Stellen Sie sich zum Beispiel ein diktatorisch organisiertes System vor, in dem ein staatlich kontrollierter Anbieter den Menschen Informationen gibt und die Menge verdreifacht. Das stellt keineswegs eine Verbesserung für die politische Öffentlichkeit dar. Und deswegen ist es fatal, wenn wir einen Diskurs führen, in dem wir nur darüber sprechen, wer was sagen darf im Netz, obwohl wir längst eine Situation haben, in der zwei Tech-Konzerne die demokratierelevanten Mediengattungen monopolisieren.

Martin Andree, Das Parlament, 19.08.2026 (online)

Zitiert: Lediglich 5 % der Deutschen nutzen KI-Chatbots als Nachrichtenquelle

KI-Chatbots spielen für den Nachrichtenkonsum in Deutschland kaum eine Rolle, sagt der aktuelle „Digital News Report“ des Reuters Institute. Nur 5 % der Befragten nutzen die Technologie für aktuelle Informationen. Auch Influencer ersetzen klassische Medien demnach nicht. Die Hälfte der Nutzer sucht regelmäßig direkten Zugang zu Nachrichtenmarken über Webseiten oder Apps. Lineares TV bleibt für 60 % der Menschen über 55 Jahre die Hauptquelle. Soziale Medien dienen 18 % aller Befragten als wichtigster Zugang zu Nachrichten. Knapp die Hälfte der Menschen vertraut einem Großteil der Berichterstattung.

turi2.de, 16.06.2026 (online)

Zitiert: Wie man dem fundamentalen Wandel der Mediennutzung begegnet

Wappler verweist auf die massive Zunahme der Streaming-Stunden in den letzten Jahren. Doch dieser Wandel bringt eine enorme organisatorische und finanzielle Herausforderung mit sich. Das Unternehmen muss einen schwierigen Spagat aushalten: Einerseits muss das klassische, lineare Programm für das Stammpublikum weiterlaufen, andererseits sind Investitionen in die digitale Zukunft nötig – und das bei sinkenden Budgets. „Es ist die Gleichzeitigkeit, die man bewältigen muss“, so die SRF-Direktorin. Man müsse Finanzen für das Neue freischaufeln, die man eigentlich gar nicht habe, da das lineare Programm weiterhin Kosten verursache.

persoenlich.com, 24.01.2026 (online)