Zitiert: Angebotsvielfalt ist nicht Sichtbarkeitsvielfalt

Deutschland hat viele journalistische Angebote. Sichtbar ist davon nur ein kleiner Teil. Laut einer Untersuchung der Landesmedienanstalten von 2021 entfallen weit über 80 Prozent der bei Google angezeigten Schlagzeilen auf zehn bis fünfzehn Medienmarken. Google kontrolliert dabei gleich mehrere Zugänge: rund 90…

Zitiert: Programmreform beim Deutschlandfunk gefährdet ein demokratierelevantes Medium

Als fast einzigem bundesweit empfangbarem Radiosender gelingt es dem Deutschlandfunk, mit einer überschaubaren Infrastruktur (das Deutschlandradio erhält für seine drei Programme zirka 2,9 Prozent des Rundfunkbeitrags) täglich rund 2,5 Millionen Hörer zu erreichen und sie mit verlässlichen Informationen über alle nur denkbaren…

Zitiert: Neues Abo-Medium für Thüringen

Fokus Thüringen: So heißt ein neues Medium für den Freistaat Thüringen, das der Politikjournalist Sebastian Haak und die Podcasterin Bianca Mirsch im August 2026 gemeinsam gestartet haben. Das neue Medium besteht aus einem Blog-Format sowie zwei Podcasts, die exklusiv für das Projekt produziert…

Zitiert: Neuer Medienstaatsvertrag – für alle Online-Angebote sollen dieselben Regeln gelten

Der Rundfunkkommission der Bundesländer liegt bei ihrer Sitzung am Mittwoch ein 182 Seiten umfassender Entwurf für den „Digitale Medien-Staatsvertrag“ vor, der den Einfluss von Online-Angeboten auf die Meinungsbildung in ganz neuer Weise regelt. Die Vorschläge der Rundfunkreferenten der Staatskanzleien stellen einen Paradigmenwechsel dar. Es ist der Versuch, erstmals einen kohärenten Rechtsrahmen für alle Mediengattungen zu schaffen. Abweichend von der klassischen Gesetzgebung für Rundfunk, Presse und Online wird digitaler Content jetzt abhängig von seinen Inhalten reguliert.

Helmut Hartung, faz.net, 14.09.2026 (online)