Zitat: Zuschauer und Sender haben die Wahlmöglichkeit

„Auch die öffentlich-rechtlichen Sender können nicht davon absehen, dass die Zuschauer heute eine große Wahlmöglichkeit haben. Die Frage ist, wie man darauf reagiert. Weicht man aus ins Unverbindliche oder stellt man sich den Themen unserer Zeit? Das erfordert eine große Anstrengung, gerade…

Writers Rooms in Deutschland?

Blickpunkt:Film (Ausgabe 51/2014) berichtet darüber, warum in Deutschland Writers Rooms nicht so beliebt sind. Bisher gebe es vor allem Writers Rooms, die durch Autoren organisiert würden, um einen Auftrag für eine Serie im Team zu bewältigen. Nur selten würde die Initiative dafür von einem Sender ausgehen. In den USA, Großbritannien und Dänemark würden dagegen die Sender oder Produktionsfirmen die Zusammenarbeit organisieren und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezahlen. In Deutschland gebe es nur eine Bezahlung nach Buch. Weiterlesen Writers Rooms in Deutschland?

Kurzfilm statt Tatort-Trailer? – Kulturstaatsministerin Monika Grütters fordert mehr „Mut zum Risiko“ bei ARD und ZDF

Bei ihrer Programmplanung sollten ARD und ZDF ein wenig mutiger sein, sagte Monika Grütters laut dpa. So wünsche sie sich mehr Kurzfilme im Programm. Diese seien für viele junge Filmemacher eine Probebühne für größere Produktionen. Das Gegenargument, dass die Leute dranbleiben müssen, nicht wegzappen sollen, kenne sie. Nach den „Tagesthemen“ „muss man dann zum nächsten spannenden Angebot überleiten“, so Monika Grütters. „Aber wenn zum Beispiel für einen „Tatort“ zum x-ten Mal geworben wird, würde ich mir an derselben Stelle auch einmal einen Kurzfilm wünschen.“

 

Weiterlesen in Berliner Zeitung, 07.01.2015

Debatte um den DFFF geht weiter

Prof. Dr. Klaus Schaefer, der Geschäftsführer des FilmFernsehFonds Bayern sah sich zu einer Replik auf einen Zeitungsartikel in der WELT genötigt. Alan Posner stellt darin fest: „Mit 310 Millionen Euro im Jahr werden deutsche Filme gefördert. Doch das Ergebnis ist bitter: Immer mehr Produktionen bekommen immer mehr Geld – doch sie finden immer häufiger kein Publikum.“ Um die Vergabe der 310 Mio. Euro würden sich neunzehn Behörden des Bundes und der Länder kümmern. Zudem würden im Falle der ausgereichten Darlehen – diese machen ca. ein Drittel aus, der Rest sind Zuschüsse – nur selten Mittel zurückfließen. Alan Posner bezog sich dabei auf eine Bestandsaufnahme der Filmförderung in Deutschland im Jahre 2012 bezogen, die das Erich Pommer Instituts (EPI) im November 2014 vorlegte. Das EPI veröffentlicht damit zum dritten Mal in Folge „belastbare Zahlen zur Vergabe und Verteilung der Filmfördergelder“. Weiterlesen Debatte um den DFFF geht weiter

CDU torpedierte SPD beim Mindestlohn und nahm „Verlagsschäden“ bewusst in Kauf

Der Herausgeber der Münchner „Abendzeitung“ und des „Straubinger Tagblatts“ Martin Balle zum Mindestlohn: „Die Unionsspitze hat uns Verleger belogen. Sie hat behauptet, sie hätte sich für eine bessere Lösung eingesetzt. In Wirklichkeit hat sich nur die SPD für uns eingesetzt.“ Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) habe einen guten Vorschlag gemacht mit einer Ausnahmeregelung für Zeitungsausträger. „Der ist torpediert worden von der CDU/CSU, weil man der Frau Nahles diesen Erfolg in der Wirtschaft nicht gönnen wollte. Das hätte die Akzeptanz der SPD bei der Wirtschaft verstärkt.“

 

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